ARBÖ: Fahrsicherheitstrainings auch ein Erfogsrezept gegen Moped 15-Unfälle

Nach Erfolg der Mehrphase bei Führerschein müssen Versicherungsprämien weiter sinken

Wien (OTS) - Nach dem Erfolg des Mehrphasenführerscheins muss nach Ansicht des ARBÖ auch bei der Ausbildung zum Mopedführerschein ein neuer Meilenstein gesetzt werden. Zur Verhinderung der massiv ansteigenden Moped 15-Unfälle sollen zünftig auch beim Mopedführerschein zwingende Fahrsicherheitskurse nach dem bewährten Muster der Mehrphase eingebaut werden.

Dass die bisherige Moped15-Ausbildung nicht greift, zeigt die Unfallstatistik. "Es hat keinen Sinn, hier zuzuwarten und weiteren Blutzoll in Kauf zu nehmen", drängt der geschäftsführende Vizepräsident des ARBÖ, Dr. Herbert Grundtner. "Tatsache ist, dass die körperliche und geistigen Reife gerade in dieser Altersgruppe höchst unterschiedlich ausgeprägt ist. Besonders deutlich sichtbar ist das bei Sportarten wie etwa beim Fußball, wo halbe Männer neben halben Kindern spielen. Und das gilt auch im Straßenverkehr", führt Dr. Grundtner aus. Zweitens tritt der ARBÖ dafür ein, dass die Jugendlichen binnen kürzester Zeit nach Erwerb des Moped-15-Scheins ein Fahrsicherheitstraining neu absolvieren müssen. Aufbauend auf die mittlerweile erworbene Fahrpraxis sollen die Neo-Moped-Lenker lernen, Gefahrensituationen zu erkennen und sie möglichst zu vermeiden. Dr. Grundtner: " Sie brauchen dazu ein ideales Umfeld, eine Art Schonraum, wo jeder kleinste Fehler nicht sofort schon mit Verletzungen und im schlimmsten Fall mit dem Leben bezahlt werden muss. Anders als beim Autofahren kann ein danebensitzender Fahrlehrer beim Mopedfahren ja nicht eingreifen, bevor es kracht."

Einmal mehr setzt sich der ARBÖ dafür ein, dass auf Grund der bisherigen eindrucksvollen Erfolge des Mehrphasenführerscheins auch die KfZ-Haftpflichtversicherung für junge Führerscheinneulinge gesenkt werden. Derzeit wie der aktuelle Versicherungsvergleich des ARBÖ für Führerscheinneulinge ergibt, gibt es zwischen der günstigsten und teuersten Variante einen Unterschied von EUR 282,--. Nach wie vor lehnen viele Versicherungen 18jährige Führerscheinneulinge ab, verrechnen ihnen höhere Prämien oder führen bei ihnen eigene Risikoprüfungen durch.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001