Schantl: Kärnten fordert kostenlose HPV-Impfung

Auf Initiative der SPÖ gemeinsamer Antrag mit BZÖ und ÖVP auf Aufnahme ins Kinderimpfprogramm

Klagenfurt (SP-KTN) - "Mit diesem Antrag sind wir dem kostenlosen Impfschutz vor Gebärmutterhalskrebs einen Schritt näher gekommen", freute sich heute, Dienstag, Kärntens Gesundheitsreferent LR Dr. Wolfgang Schantl (S). Auf die Initiative der Sozialdemokraten wurde im heutigen Ausschuss für Familie, Soziales, Gesundheit, Generationen und Sport ein gemeinsamer Antrag mit den Stimmen von SPÖ, BZÖ und ÖVP an den Kärntner Landtag gestellt. Demzufolge werden Gesundheitsministerin Kdolsky (V) und die Sozialversicherungen aufgefordert, sicher zu stellen, dass die HPV-Impfung, wie auch vom obersten Sanitätsrat empfohlen, in das Kinderimpfprogramm aufgenommen und somit kostenlos erhältlich sein wird.

Bis es so weit ist, ist die HPV-Impfung in den Gesundheitsämtern in Kärnten für Burschen und Mädchen im Alter zwischen neun und 26 Jahren durch die Unterstützung des Gesundheitsreferenten um 130 Euro pro Teilimpfung anstelle von 200 Euro erhältlich.

"Mein Appell richtet sich auch an Ministerin Kdolsky, dem von mir bereits in der Bundesgesundheitskommission eingebrachten Vorschlag einer Drittelfinanzierung, wobei zwei Drittel der Bund übernehmen und das restliche Drittel zwischen Land und Sozialversicherung aufgeteilt werden soll, zuzustimmen", schloss Schantl.

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