Anti-Doping-Gesetz: WESTENTHALER: BZÖ für europaweit harmonisierte Strafregelungen

Mehr Transparenz bei Sportförderung gefordert

Wien 2007-06-05 (OTS) - Das BZÖ begrüßt die Allparteieneinigung auf das neue Anti-Doping-Gesetz. BZÖ-Klubobmann Sportsprecher Peter Westenthaler sieht "einen Schritt hin zu einer notwendigen Ächtung des Dopings und einem ethischen und sauberen Sport". Mit Kontrollen, den finanziellen Grundlagen und Jugendförderung würden richtige Maßnahmen gesetzt. Es dürfe aber auch zu keiner Verbotspolitik a la Fettsteuern und Co. kommen. "Das BZÖ fordert auch mehr Transparenz bei der Sportförderung. Vereine sollten in Zukunft Rechenschaftsberichte vorlegen", so Westenthaler, der vorschlägt die Sportförderung generell zu überdenken. Als Beispiel nannte der BZÖ-Sportsprecher das Lizenzierungsverfahren im Fußball, wo ein Verein Vereine überprüft. Auch sprach sich Westenthaler für Sportveranstaltungen in den Städten bei den Menschen aus und erteilte Plänen die Europameisterschaft aus der Wiener Innenstadt zu vertreiben , eine klare Absage.

Westenthaler rief auch dazu auf, nicht den Skisport generell zu verdammen. Die Verantwortung der Athleten stehe immer mehr im Vordergrund. "Die Sportler haben Eigenverantwortung und auch die Verantwortung für ihr Umfeld", so Westenthaler. Es müsse aber gerade im Sinne der Fairness überall in Europa gleiche Regeln und Strafen geben. "Das BZÖ fordert deshalb die Justizministerin mittels eines Entschließungsantrages auf, sich für eine Harmonisierung der Anti-Doping-Strafmaßnahmen innerhalb der EU einzusetzen", betont Westenthaler, der sich aber strikt gegen ein generell harmonisiertes Strafrecht auf europäischer Ebene ausspricht. Die Harmonisierung beim Anti-Doping-Strafrecht in Europa muss kommen, aber nur bei der Dopingbekämpfung. Es geht um den Sport und hier ist das Anti-Doping-Gesetz ein richtiger, wichtiger aber nicht letzter Schritt", so Westenthaler abschließend.

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