Grillitsch: Haben für Österreichs Bauern viel erreicht

Grüne Forderung nach Rahmengesetz würde mehr Bürokratie und Kosten erfordern

Wien (ÖVP-PK) - Wir haben im Rahmen der Verhandlungen für die ländliche Entwicklung für Österreichs Bauern vom Volumen her viel erreicht, mehr als wir je zuvor hatten. 3,9 Milliarden Euro stehen nun den Bauern mit dem Grünen Pakt zur Verfügung. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Abg. Fritz Grillitsch bei der Kurzdebatte im Plenum des Nationalrats. ****

Ziel der GAP-Reform 2003 sei es gewesen, das Geld hin zu den Bauern zu bringen. Das habe man erreicht. Man kam weg von den Pro Stückzahlungen pro Rind hin zu Leistungen, die die Gesellschaft von den Bauern anerkennt, verwies Grillitsch auf die Ausgleichszulage für Bergbauern und das Umweltprogramm als Ausgleichsmechanismus mit ökologischer Orientierung. Grillitsch verwies zudem darauf, dass 80 Prozent der Bauern mit 90 Prozent der Fläche freiwillig daran teilnehmen. Dazu gebe es Investitionsförderungen, um die Betriebe auch wettbewerbsfähig zu machen. "Diese lösen auch eine enorme Beschäftigungsoffensive gerade in den ländlichen Räumen aus."

Das vom Grünen Landwirtschaftssprecher Abg. Pirklhuber geforderte Rahmengesetz für die ländliche Entwicklung führe zu mehr Bürokratie und mehr Kosten. "Das wollen wir nicht. Wenn wir heute hier den Landwirtschaftsminister bindend nach Brüssel schicken, wie soll er für uns in Brüssel verhandeln? Es geht um Kofinanzierung. Wir wollen, dass das Geld zu den Bäuerinnen und Bauern geht und nicht in der Bürokratie und der Verwaltung versandet", so der ÖVP-Abgeordnete abschließend.
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