Steier: Mehr Bewegung wichtiger Bestandteil von Prävention

Wien (SK) - Als wichtigen Bestandteil der Prävention im Gesundheitssystem bezeichnete der SPÖ-Abgeordnete Gerhard Steier Sport und Bewegung. Der Bewegungsmangel beginne bereits in der Kindheit, die Übergewichtigkeit von Kindern nehme zu. "Kinder haben heute Erkrankungen, die ein, zwei Generationen zuvor nur ihre Großeltern hatten", so Steier. Fettleibigkeit, Haltungsschäden und ähnliches würden massive Kosten für das Gesundheitssystem verursachen, die WHO bezeichne Adipositas schon als eines der größten Risiken mit Krankheits- und Todesfolgen. Insbesondere in den Städten sei es oft schwierig, den natürlichen Bewegungsmangel von Kindern zu stillen, deshalb müsse man bereits im Kindergarten Initiativen setzen und dabei einen Fokus auf die individuelle Betreuung von Mädchen und benachteiligter Bevölkerungsteile setzen. Mit der Änderung des Bundssportförderungsgesetzes sei man auf dem richtigen Weg. ****

Steier mahnte in seinem Debattenbeitrag auch die Verantwortung der Wirtschaft ein. "Die Werbung fokussiert auf die Vorliebe von Kindern auf Buntes und Süßes", erklärte der Abgeordnete. Und dabei würde der Eindruck vermittelt, dass jedes Lebensmittel gesund wäre. Deshalb sei es für ihn von besonderer Wichtigkeit, dass eine entsprechende Verordnung der EU, die hier strengere Regelungen vorsieht, bald umgesetzt werde.

Änderung des Bundessportförderungsgesetzes ist guter Beschluss

SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck wies in seiner Rede darauf hin, dass die Austragung der Fußballeuropameisterschaft 2008 den "Sport zu einem neuen Höhenflug führen wird". Von der EM würde nicht nur der Fußball profitieren, sondern in allen Sportbereichen habe die Begeisterung zugenommen. Er selbst sei im Präsidium des SK Voest, wo man Leistungssport ebenso wie Breitensport anbiete. Dies alles koste Geld, welches von den Vereinen manchmal nur schwer aufzubringen sei. Vor allem die Einführung von neuen Trendsportarten, die junge Menschen begeistern würden, sei für Vereine teuer, brauche man doch neue Grundausstattungen. Mit der Veränderung des Verteilungsschlüssels im Bundessportförderungsgesetz sei man auf dem richtigen Weg, so Keck. Der Abgeordnete begrüßte ebenfalls die Initiative zu mehr Bewegung bei Kindern, insgesamt sei die Änderung des Bundessportförderungsgesetzes ein "guter Beschluss". (Schluss) sw

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