Wittmann: Österreich hat eines der modernsten Anti-Doping-Gesetze

Nicht Sportler kriminalisieren, sondern Umfeld unter Strafe stellen

Wien (SK) - "Österreich hat jetzt eines der modernsten Anti-Doping-Gesetze", zeigte sich SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann am Dienstag im Nationalrat zufrieden mit dem neuen Gesetz. Dieses stehe unter dem Grundsatz, "bei Doping nicht die Sportler zu kriminalisieren, sondern das Umfeld unter Strafe zu stellen". Das Arzneimittelgesetz stelle den Behörden "das gesamte Instrumentarium an Zwangsmaßnahmen" zur Verfolgung des Dopings zur Verfügung. Dieses Prinzip der "Verfolgung des Umfelds" sei jedoch alles andere als ein "Freibrief für Doping". Immerhin könnten betroffene Sportler an keinen Wettbewerben mehr teilnehmen, "was ihnen ihre Lebensgrundlage entzieht", argumentierte Wittmann, der darin "ausreichende Strafe" sieht. ****

Wittmann wies darauf hin, dass es "im letzten Jahr 362 Dopingproben beim ÖSV gegeben hat, die alle negativ ausgefallen sind". Er schließt daraus, dass "unsere Sportler sauber sind". "Schwarze Schafe gibt es aber immer", räumte er allerdings ein. Deshalb begrüßt er das neue Gesetz als "effizientes Mittel im Kampf gegen Doping". (Schluss) re

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