FP-Herzog: Endlich Kollektivvertrag für Hausbesorgerneuanstellung schaffen!

Wien, 05.06.2007 (fpd) - Die Heuchelei des weltgrößten Hausherrn, sowie der sozialistischen Großgenossenschaften, mit hunderttausenden verwalteten Wohnungseinheiten, ist nicht mehr zu überbieten und zeigt deutlich das Versagen der sozialistischen Wiener Wohnen Hausbetreuungs Ges.m.b.H. Von Seiten der Hausherrenseite ist es völlig klar, dass der Einsatz von Reinigungsfirmen und sonstigen Betreuungseinrichtungen billiger kommt, als die Weiterbeschäftigung von Hausbesorgern. Daher hat die Gemeinde Wien bisher kein wirkliches Interesse an einer Änderung der für sie so günstigen Situation gehabt, so heute FP-Stadtrat Johann Herzog vor dem Hintergrund der neuerlichen Diskussion über die Situation der Hausbesorger.

Stadtrat Ludwig, die Wohnbaugenossenschaften und die Gewerkschaft müssen nun endlich über Richtlinien eines Generalkollektivvertrages verhandeln und ein Ergebnis mit den anderen Hauseigentümergruppen zur Vorlage bringen. Dann steht einer wieder vermehrten Beschäftigung von Hausbesorgern nichts im Wege. Alles andere - inklusive die Forderung nach Mindestlohntarifen - sind Nebelwände und Ausreden.

Völlig Verwunderlich sei auch, dass Stadtrat Ludwig den Mietern die Entscheidungsmöglichkeit zwischen Hausbesorger und Hausbetreuungsfirma als Neuheit verkaufen will - diese gibt es nämlich schon, so Herzog.

Damit erscheint der Vorstoß vor allem als ein Versuch sich der missglückten Wiener Wohnen Hausbetreuungs GesmbH zu entledigen die sich bisher vor allem durch Skandale und Misswirtschaft einen Namen gemacht hat, meint Herzog abschließend. (Schluss) paw

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