Seniorenbund erwartet Unterstützung der ÖVP-Initiative zur Amnestieverlängerung durch alle Parteien

Seniorenbund-Generalsekretär Becker: "Betroffene Familien nicht schikanieren!"

Wien (OTS) - Zu der neu aufgebrochenen Meinungsverschiedenheit
über die Neuordnung der 24-Stunden-Betreuung und die Verlängerung der Amnestieregelung stellt Generalsekretär Heinz K. Becker seitens des Österreichischen Seniorenbundes fest: "Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die beiden Gesetze von Arbeitsminister Bartenstein und Sozialminister Buchinger morgen im Nationalrat beschlossen werden. Wir unterstützen alle Bemühungen zur Finanzierung der 24-Stunden-Betreuung durch die öffentlich Hand und auch den Vorschlag von Minister Bartenstein, dass die Unterstützung für die selbstständigen BetreuerInnen ebenso gelten muss, wie für die unselbstständigen. Hier gibt es noch Verhandlungsbedarf.

Wir erwarten, dass die ÖVP-Initiative zur Verlängerung der Amnestie bis Ende des Jahres im Interesse der betroffenen Familien von allen Parteien unterstützt wird! Die Neuregelung der 24-Stunden-Betreuung kann frühestens Ende des Monats im Bundesgesetzblatt stehen, da die Gesetze auch noch vom Bundesrat genehmigt werden müssen.

Die betroffenen Familien und vor allem die Organisationen, die BetreuerInnen zur Verfügung stellen, brauchen einige Monate, um die Umstellung in die Gesetzmäßigkeit durchführen zu können. Es fehlen auch alle Durchführungserlässe und die Hilfsorganisationen müssen für die vielen tausenden Betroffenen die entsprechenden Unterlagen und Hilfestellungen entwickeln.

Wir fordern alle dazu auf, die ohnehin schon unter Druck stehenden Familien mit Betreuungsfällen zu unterstützen und nicht zu schikanieren."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
01/40126-157

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001