Hypo-Untersuchungsausschuss: Tauschitz geht auf Tauchstation

Erste Sitzung erst am 19. Juni anberaumt - Verzögerungstaktik beim Vertuschungsausschuss untermauert Standpunkt der SPÖ - SPÖ als treibende Kraft, um Licht in das Hypo-Dunkel zu bringen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wo ist Stephan Tauschitz?" Diese Frage sei bei der gestrigen ersten fraktionellen Arbeitssitzung der SPÖ zum Untersuchungsausschuss aufgetaucht, während dessen Vorsitzender offenbar untergetaucht sei, sagte heute, Dienstag, die Sprecherin der SPÖ-Fraktion im Untersuchungsausschuss, LAbg. Nicole Cernic. Es werfe ein bezeichnendes Licht auf den am 30. Mai beschlossenen U-Ausschuss, dass dessen erste Sitzung erst am 19. Juni stattfinde, betonte Cernic und ergänzte, "dass die Hypo zwar innerhalb weniger Tage verkauft wurde, es jedoch beinahe drei Wochen dauert, bis ÖVP und BZÖ die Arbeit aufnehmen wollen".

Diese "Verzögerungstaktik beim Vertuschungsausschuss" sei ein wahrer Nährboden für Verdachtsmomente und untermauere den Standpunkt der SPÖ, dass beim "überfallsartigen Hypo-Coup" vieles im Argen liege, so Cernic. Die SPÖ werde sich im Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner ausführlich mit dieser Causa befassen und alles daran setzen, um unter anderem zu klären, wie groß der Schaden für das Land Kärnten durch den größten Verkauf von Landesvermögen an das Ausland ist, betonte die U-Ausschuss-Sprecherin das Engagement der SozialdemokratInnen, als "treibende Kraft" Licht in das Hypo-Dunkel zu bringen.

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