Mölzer: G8-Krawalle - fragwürdige Rolle von "Attac"

Polit-Establishment übersieht im "Kampf gegen Rechts" linksextremes Gewaltpotential - EU-Kartei für linke Gewalttäter und gewaltbereite Gruppen muß aufgebaut werden

Wien (OTS) - Im sogenannten Kampf gegen Rechts habe das politisch korrekte Establishment offenbar das riesige Gewaltpotential auf der linken Seite übersehen, sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer anläßlich der Ausschreitungen rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm. "Von einem angeblich friedlichen Protest gegen die Globalisierung war nichts zu sehen. Vielmehr haben die Linksextremisten ihrem Haß auf den Staat freien Lauf gelassen", so Mölzer weiter.

Eine besonders fragwürdige Rolle nähme dabei das sogenannte globalisierungskritische Netzwerk "Attac" ein, erklärte der freiheitliche EU-Mandatar. Wenn sich Organisatoren der Demonstration in Rostock nun von den Krawallen, bei denen Dutzende Polizisten verletzt wurden, distanzieren, dann sei dies wenig glaubwürdig. Denn schließlich betreibe Attac unter dem Deckmäntelchen der Globalisierungskritik linkslinke Politik. Auch sei der Name dieser Organisation geradezu eine Einladung an gewaltbereite Linksextremisten aller Schattierungen, schließlich bedeute "Attac" soviel wie Angriff, betonte Mölzer.

Anstatt im sogenannten Kampf gegen Rechts Gesinnungsschnüffelei und Tugendterror zu betreiben, sei es an der Zeit, in Österreich wie auch auf EU-Ebene linksextremen Umtrieben mit äußerster Wachsamkeit zu begegnen, forderte der Europaparlamentarier. "Die extreme Linke hat mit dem angeblichen Kampf gegen die Globalisierung ein neues Betätigungsfeld entdeckt, das unzählige ahnungslose Mitläufer anzieht. Aber im Visier steht dabei nicht so sehr der Neoliberalismus, sondern die Nationalstaaten". Denn anders sei es nicht zu erklären, daß sich Organisationen wie Attac darüber beklagten, daß Zuwanderer in den EU-Staaten nicht dieselben Rechte wie die autochthonen Völker haben, unterstrich Mölzer.

Um eine Wiederholung der Krawalle in Rostock in Zukunft zu vermeiden, müsse ehestmöglich eine EU-weite Kartei für linksextreme Gewalttäter und gewaltbereite Gruppen aufgebaut werden, verlangte Mölzer. Schließlich seien diese schon längst vernetzt und für Gruppierungen wie dem "Schwarzen Block" zähle der Krawalltourismus zu einem beliebten Freizeitvergnügen.

Zur Globalisierung selbst stellte Mölzer fest, daß diese eine Bedrohung für die historisch gewachsenen Völker Europas sei. Daher gelte es, die Nationalstaaten und nicht, wie es die Linke verlange, eine nebulose "Zivilgesellschaft", die auf die Entmachtung der Staaten abziele, zu stärken, sagte der EU-Abgeordnete abschließend.

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