Hilfswerk-Präsident Strasser: Verlängerung der Amnestieregelung richtig und notwendig - Beendigung erst nach befriedigender Gesamtlösung

Pflegebedürftige und ihre Familien dürfen nicht kriminalisiert werden

St. Pölten (OTS) - "Die Verlängerung der Amnestieregelung ist ein Gebot der Stunde, da Sozialminister Buchinger bis heute in den Verhandlungen mit den Ländern keine Lösung der Pflegefinanzierung erreicht hat", so der Präsident des NÖ Hilfswerks Dr. Ernst Strasser. Laut Angaben des Sozialministeriums können von Buchingers Modell von 20.000 betroffenen Familien nur 1.000 bis 6.000 von einer Pflegeförderung profitieren. "Das ist zu wenig", stellt Strasser fest. "Was Buchinger bis jetzt vorgelegt hat, ist ein erster Schritt, aber nicht mehr", so der Hilfswerk-Präsident.

Daher besteht ab 1. Juli die Gefahr, dass Menschen, die Betreuung brauchen, mit einem Fuß im Kriminal stehen. "Die Familien brauchen Rechtssicherheit bei der Betreuung ihrer Angehörigen und dürfen nicht kriminalisiert werden. Daher ist eine Verlängerung der Amnestieregelung bis zu dem Zeitpunkt, wo es eine für die Pflegebedürftigen und ihre Familien befriedigende Lösung gibt, richtig und notwendig", schließt Strasser.

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