Missethon: „Wir brauchen ein neues österreichisches Selbstbewusstsein“

Zuwanderung ist neu zu konzipieren

Wien, 5. Juni 2007 (ÖVP-PK) „Wir brauchen ein neues österreichisches Selbstbewusstsein. Die Frage der Zuwanderung ist neu zu konzipieren“, so ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon bei der heutigen Nationalratssitzung. „Man muss genau zwischen dem Asylbereich, der Zuwanderung und der Integration trennen“, so Missethon weiter. Österreich muss zu einem Paradigmenwechsel in der Frage der Zuwanderung kommen. „Wir müssen uns die Frage stellen:
Welche Leute brauchen wir in Österreich, mit welchen Qualifikationen? Wir müssen die Leute holen, die wir auch brauchen.“ ****

Seit 15 Monaten gibt es in Österreich eine rückläufige Arbeitslosigkeit, in fünf Bundesländern herrscht Vollbeschäftigung. „Der Kurs, den wir eingeschlagen haben, ist erfolgreich. Sozial ist, was Arbeit schafft“, sagte der ÖVP-Generalsekretär. Probleme gibt es aber im Bereich der niedrig qualifizierten Zuwanderer, dort gibt es steigende Arbeitslosigkeit. Deshalb unterstützt Missethon die Initiative von Vizekanzler Wilhelm Molterer, der die Idee einer „A-Card“ zur Diskussion gestellt hat. „Nach dem Modell klassischer Zuwanderungsländer sollen Leute geholt werden, die bestimmte Qualifikationen und Sprachkompetenz haben, gesund sind und nicht vorbestraft sind, nicht kriminell waren“, erklärte Missethon. „Diese vier Punkte könnten eine gute Basis sein, dass wir eine neue Form der Zuwanderung finden. Das sollten wir in den nächsten Jahren entwickeln“, schließt Missethon.

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