FP-Schock fordert 2. Flughafen statt 3. Piste

Flughafen "Wien-Ost" als Chance für Wirtschaft und Mensch

Wien, 05-06-2007 (fpd) - Der Flugverkehr im Großraum Paris wird über drei große und zehn kleinere Airports abgewickelt. London verfügt über fünf Flughäfen. Obwohl diese Hauptstädte deutlich mehr Einwohner als Wien ausweisen, ist unsere Stadt mit dem Flughafen Schwechat in der Relation massiv unterversorgt. Ein zweiter Flughafen für Wien wird daher notwendig sein, um als Wirtschaftsstandort mit anderen europäischen Metropolen Schritt halten und gleichzeitig die Fluglärmbelastungen für 300.000 Menschen in Wien mindern zu können, erklärt der Wiener FPÖ-Klubobmann DDr. Eduard Schock.

Die vom Flughafen forcierte 3. Piste mit noch mehr Fluglärm für den Raum Wien wird von der FPÖ vehement abgelehnt. Um die von 300.000 Fluglärmgeschädigten Menschen in Wien geforderte Deckelung der Flugbewegungen über Wien möglich zu machen, ist daher bald ein zweiter Airport östlich von Schwechat notwendig. Nach dem Scheitern des Pressburg-Deals ist dies der einzig gangbare Weg.

Die Passagierzahlen soll bekanntlich von derzeit über 17 Mio. jährlich auf bis zu 22 Mio. im Jahr 2010 steigen, wobei das Ende der Fahnenstange nach den Plänen von SPÖ und ÖVP damit noch nicht erreicht sein wird. Die Fluglärmbelastungen würden ungebremst in die Höhe schießen, warnt Schock vor diesem brutalen Szenario.

Die FPÖ fordert daher die Gründung einer Projektgesellschaft für die Errichtung eines zusätzlichen Flughafens östlich von Schwechat, der künftig den Löwenanteil des internationalen Langstreckenverkehrs bedienen und die drohende Überlastung Schwechats verhindern soll, so Schock abschließend. (Schluss)am

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