Pflegefinanzierung: Gemeinsame Lösung erforderlich

Wiener Neustadt (OTS) - Der Präsident der Volkshilfe NÖ Ewald Sacher fordert in der aktuellen Pflegediskussion eine gemeinsame Lösung von Bund und Ländern: "Es geht um das Geld der Steuerzahler, die ein Recht darauf haben, dass es zielgerichtet eingesetzt wird. Das was derzeit gespielt wird, ist falsch verstandener Föderalismus." Auch bezeichnet Sacher die Art und Weise, wie ein Koalitionspartner dem anderen, sprich Wirtschaftsminister Bartenstein Sozialminister Buchinger, trotz einstimmiger Beschlüsse in den Rücken fällt, als entbehrlich, lächerlich und peinlich: "Die Parteien, insbesondere die ÖVP, sollen ihren Frust über Wahlniederlagen nicht auf dem Rücken der Pflegebedürftigen austragen. Sie hätten es in der Hand, gemeinsam eine große Lösung zustande zu bringen. Das Konzept von Buchinger ist ein erster Schritt, Molterer verhindert aber weitere. Die plötzliche Kritik Bartensteins, Buchingers Vorschlag sei zu wenig sozial, die Pflegestufen 3 und 4 in die Förderung nicht einbezogen, ist scheinheilig: Den Schlüssel für billigere Pflege hält Finanzminister Molterer in der Hand."

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