Waterfront: Wien liegt im internationalen Trend

Wien (OTS) - Rund um den Globus versuchen Städte. Ihr Verhältnis zum Wasser neu zu definieren und ungenutzte Hafengebiete oder Brachflächen und Ufergebiete zu neune, qualitativ hochwertigen Stadtteilen zu entwickeln. Die gestern im Wiener Techgate beendete internationale Städtekonferenz "Waterfront Development" nützte das Know How mehrere Städte bei der Entwicklung ihrer Waterfronts.

Internationale ExpertInnen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Investment, Architektur sowie Marketing und Tourismus trafen sich zur Reflexion ihrer Strategien und Erfahrungen.

Wie Planungsstadtrat Rudi Schicker erläuterte, richtet sich seit dem Stadtentwicklungsplan 2005 der Fokus in Wien nun verstärkt auf das rechte Donauufer.

"Wien erlebte in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Strukturwandel vor allem durch die Veränderungen in Zentraleuropa. Wir liegen wieder mitten Europa. Dieser Standortvorteil wirkt sich sichtbar auch in der Stadtentwicklung aus. Der Wiener Donauraum ist dabei in mehrfacher Hinsicht wichtig: Nach der notwendigen und erfolgreichen Sicherung gegen Hochwässer haben wir nicht nur höchstwertige Natur- und Erholungsräume mitten in der Stadt. Die Donau ist auch wieder europäischer Wasserstraße erster Ordnung. Mehr als eine Viertelmillion Kreuzfahrt-Gäste landen da schon pro Jahr in Wien.

Mit der Entwicklung an der U 2-Verlängerung - dem 'Viertel 2' -haben wir das Hinterland der Donau belebt - jetzt geht es darum, die Stadt wirklich an die Donau zu bringen. Vor allem gilt es, das rechte Donauufer lebendig und abwechslungsreich zu gestalten.

Die Konferenz hat uns viele Denkanstösse gegeben, die jetzt in die Planungen einfließen werden, wobei vor allem die Querverbindungen im Vordergrund stehen, da den Ideen einer Überplattung des Handelskais bzw der Bahn zu viele Hindernisse entgegen stehen." resümierte der Planungsstadtrat gegenüber der RK. (Schluss) lf

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