Euro Tracker 2008 - Ein Jahr vor dem Anpfiff

Die umfassende Studie zum sportlichen Groß-Ereignis des nächsten Jahres

Wiener Neudorf (OTS) - Marketagent.com, Österreichs führendes Markt- und Meinungsforschungsinstitut, hat sich entschlossen, das wohl bedeutendste sportliche Ereignis des nächsten Jahres gründlich unter die Lupe zu nehmen. Dazu wurden 1.030 Österreicher und deutschsprachige Schweizer im Alter zwischen 14 und 59 Jahren zur 13. Fußball-Europameisterschaft (UEFA EURO 2008) befragt. In dieser aufwändigen Studie werden Interessen, Pläne, aber auch Befürchtungen der österreichischen und Schweizer Bevölkerung vor negativen Auswirkungen und Erwartungen an das Event deutlich.

Die von Mag. Thomas Schwabl betreute Studie wird im Monats -Rhythmus (insgesamt 12 Mal) Entwicklungen zu diesen Themenkreisen abfragen und Tendenzen aufzeigen. 'Das Studiendesign ist darüber hinaus so ausgelegt, dass bei jeder Befragungs-Welle weitere, aktuelle Themen einfließen', so Mag. Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. 'Insbesondere wird unser Focus auch auf der Wahrnehmung der internationalen und nationalen Sponsoren liegen.'

Das Interesse im Vorfeld:

46,2 Prozent aller Befragten aus dem Marketagent.com Online Access Panel hegen nach eigenen Angaben sehr großes bis eher großes Interesse an der 13. Fußball-Europameisterschaft.

Ein Ländervergleich zeigt, dass die deutschsprachigen Schweizer die größeren Fußball-Fans sind. 51,1 Prozent der Schweizer im Vergleich zu "nur" 41,2 Prozent der Österreicher geben an, der UEFA EURO 2008 zumindest mit "eher großem Interesse" entgegenzusehen.

81,4 Prozent der Bevölkerung der gastgebenden Länder planen, (zumindest) einige der Spiele der EURO 2008 mitzuverfolgen. Der Großteil (55,5%) will dabei zwischen 6 und 20 Spiele sehen. 16,1 Prozent sind motiviert, alle 31 Spiele mitverfolgen zu wollen.

Und schon jetzt wird die Zahl der frei verfügbaren Karten überwiegend als weniger bis überhaupt nicht ausreichend bezeichnet (61,6%). 43,2 Prozent der Probanden bezeichnen das Vergabesystem der Eintrittskarten als zumindest "eher ungerecht".

Erwartungen an die eigenen National-Teams:

Was die Chancen der eigenen Mannschaften betrifft, ist man realistisch: Das Ausscheiden in der Vorrunde erwarten 55,1 Prozent der Österreicher für ihr Team.

Die Schweizer sind deutlich positiver gegenüber ihrer Mannschaft eingestellt. Ein Drittel aller Schweizer sieht sie zumindest im Achtelfinale, weitere 30,5 Prozent tippen darauf, dass die Schweiz erst im Viertelfinale ausscheiden wird.

Im Schnitt trauen die Schweizer dem eigenen National-Team 4,1, die Österreicher dagegen dem eigenen Team nur 1,7 gewonnene Spiele zu.

Favoriten auf den Titel:

Nach Meinung der Umfrage-Teilnehmer ist Italien (22,6%) knapp vor Deutschland (20,2%) Favorit. Dahinter werden - bereits mit Respektabstand - England (13,5%) und Frankreich (13,4%) gereiht.

Angst vor Gewalt:

Auf die Frage nach negativen Auswirkungen, die man im Zusammenhang mit dem sportlichen Groß-Ereignis erwartet, nennen in Österreich 84,5 Prozent der Probanden (noch ausgeprägter die deutschsprachige Schweiz mit 90,9%) 'Gewalt durch Hooligans' als das größte zu erwartende Problem im Rahmen der UEFA EURO 2008.

Auch dem Problem der Verkehrsbehinderungen wird mit 85,1 Prozent (CH) bzw. 82,5 Prozent (A) viel Gewicht beigemessen. Immerhin noch über ein Drittel erwartet erhöhte Terrorgefahr (34,6%).

Ganz eindeutig wird der Schweiz gegenüber Österreich eine effizientere Vorbereitung auf die erwarteten Probleme zugetraut. 64,5 Prozent sehen die Schweizer, aber nur 35,5 Prozent die Österreicher im Stande, negative Auswirkungen des Events hintanhalten zu können.

Studiensteckbrief:

  • Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI)
  • Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com reSEARCH Plattform
  • Erhebungszeitraum: 24.05.2007 - 31.05.2007
  • Respondenten: web-aktive SchweizerInnen (deutschsprachig) und ÖsterreicherInnen zwischen 14 und 59 Jahren
  • Sample-Größe: n = 1.030 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten
  • Studienleitung: Marketagent.com, Thomas Schwabl
  • Kontakt: t.schwabl@marketagent.com

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