"Frau. Macht. Politik" - Kongress der sozialdemokratischen Kommunalpolitikerinnen

Wien (SK) - "Die Ziele des Kongresses für sozialdemokratische Kommunalpolitikerinnen sind Vernetzung, neue Ideen für die Arbeit auf Gemeindeebene zu geben und den Multiplikatorinneneffekt zu stärken", betonte die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Abgeordnete zum Nationalrat Bettina Stadlbauer in ihrer Begrüßungsrede. Der diesjährige Kongress stehe unter dem Motto "Sozialdemokratinnen gestalten. Frau. Macht. Politik.", so Stadlbauer. Man habe das Burgenland als Veranstaltungsort gewählt, denn hier würden heuer Gemeinderatswahlen stattfinden und man wolle die kandidierenden Frauen unterstützen und motivieren. Auch die Burgenländische SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Verena Dunst unterstrich die Wichtigkeit von Frauen in der Kommunalpolitik. "Heute Kommunalpolitik ohne Frauen zu machen, ist grob fahrlässig", konstatierte Dunst. ****

Überall in der Politik brauche es das Auge der Frauen, "das müssen Frauen wollen und die Männer forcieren", so die burgenländische Landesrätin. Der Kongress sei quasi der Wahlauftakt für die burgenländischen Frauen, so Dunst. Sie schmerze es, wenn sie von Gemeindevertretern höre, es würden sich keine Frauen finden, die bereit wären, in den Gemeinderat einzuziehen. Leider stimme dies oft, aber "dass darf uns als SPÖ-Frauen nicht passieren". Deshalb wolle sie den Frauen im Burgenland Mut zu sprechen und sie motivieren. "Ihr könnt es", appellierte Dunst. Trotz Nachholbedarf sei das Burgenland auf einem guten Weg, so Dunst, von sieben Bürgermeisterinnen seien sechs von der SPÖ.

Auch die Vertreterinnen der Kooperationspartner kamen in einem Podiumsgespräch zu Wort. SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek und Vertreterin des SPÖ-Nationalratsklubs betonte, der Kongress sei für den Klub so wichtig, denn die Gesetze, die im Parlament beschlossen würden, müssten auf Kommunalebene kommuniziert werden. Man wolle den Kontakt zur Kommunalebene nicht verlieren, deshalb forderte Heinisch-Hosek die Gemeinderätinnen auf, noch stärker mit den Parlamentsabgeordneten zu kommunizieren. Abgeordnete Rosemarie Schönpass, Vertreterin des "männerdominierten" Gemeindevertreterverbandes erläuterte, dass auch die Männer bereits erkannt hätten, "das die Qualität in der Politik mit Frauen steigt", deshalb unterstütze auch der GVV den Kongress. Barbara Rosenberg, stellvertretende Direktorin des Renner Institutes, wies vor allem darauf hin, dass das RI alles versuche, um Kommunalpolitikerinnen zu unterstützen und das nötige Know how zur Verfügung zu stellen. (Schluss) sw

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