Nationalratspräsidentin Prammer empfängt Haya Rashed Al Khalifa Gespräch mit der Präsidentin der UN-Generalversammlung im Parlament

Wien (PK) - Die Präsidentin der UN-Generalversammlung Haya Rashed Al Khalifa, die sich anlässlich der Konferenz "Women Leaders -Networking for Peace" in Wien aufhält, besuchte heute Nachmittag das Parlament. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer empfing die Politikerin aus Bahrain zu einem kurzen Gespräch, wobei vor allem die internationalen und nationalen Frauenfragen sowie die Umsetzung der UN-Millennium-Ziele im Mittelpunkt standen. Bei ihrem Gespräch mit dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon habe sie erfreut festgestellt, so Prammer, dass er einer gestärkten Organisationsstruktur im Frauenrechtsbereich ("gender architecture") sehr positiv gegenüber stehe.

Die 54-jährige Juristin und Diplomatin zollte Österreich zunächst ihre Anerkennung, weil es als kleines und neutrales Land nicht nur das dritte UN-Hauptquartier beherberge, sondern eine sehr wichtige Rolle in der internationalen Gemeinschaft spiele. Ein positives Beispiel dafür sei auch die von Außenministerin Plassnik organisierte Frauenkonferenz, die auf eine sehr flexible, transparente und offene Weise den Dialog zwischen Vertreterinnen aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt ermöglicht habe. Weiters informierte Khalifa über die aktuellen Reformdiskussionen auf UN-Ebene und insbesondere über die möglichen Umstrukturierungen im Frauenrechtsbereich ("gender architecture"), die in der Tat von Ban Ki Moon ausdrücklich unterstützt werden. In ihrer Amtszeit habe sie drei große Debatten initiiert, und zwar zu den Themen Armut, "gender equality" und Frieden; Ende Juni werde noch eine Konferenz zum Thema Klimawandel stattfinden, berichtete Khalifa.

Haya Rashed Al Khalifa ist seit September 2006 Präsidentin der 61. UN-Generalversammlung und wird dieses Amt ein Jahr lang ausüben. Die Bahraini studierte Jura in Kuwait, Frankreich und Ägypten und wurde 1979 als erste Frau in Bahrain (gemeinsam mit einer Kollegin) als Anwältin zugelassen. 1999 bis 2004 war sie als erste Frau Botschafterin ihres Heimatlandes, und zwar in Frankreich.

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