Kickl: Arbeitslosigkeit: Kein Grund für Jubelfeiern

Auch günstige Konjunktur kann nicht über Versäumnisse der rot-schwarzen Arbeitslosenregierung hinwegtäuschen

Wien (OTS) - "Auch wenn die Arbeitslosigkeit neuerlich leicht gesunken ist, so deutet noch lange nichts auf die langersehnte Entspannung am Arbeitsmarkt hin", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. 57.155 Schulungsteilnehmer seien nach wie vor ohne Job, daher liege die eigentliche Zahl an registrierten Arbeitslosen in Österreich bei knapp über 250.000 Menschen. Das einzige neue gegenüber dem Vorjahr sei nur, dass nun neuerdings auch die SPÖ die miserable Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung als Erfolg verkaufen wolle, so Kickl.

Statt eine Offensive für arbeitslose Österreicher im Bereich Ausbildung zu starten oder verstärkt in neue Arbeitsplätze zu investieren, werde von SPÖ und ÖVP ständig die Öffnung des Arbeitmarktes für die EU-Oststaaten diskutiert und still und heimlich der verstärkte Zuzug ausländischer Arbeits- und Fachkräfte gefördert. Hunderttausende Österreicher seien dagegen noch immer arbeitslos oder müssten sich oftmals mit unterbezahlten Jobs durchs Leben schlagen, gab Kickl zu bedenken. Nicht zuletzt würden durch eine unkontrollierte Zuwanderung laufend noch weitere Arbeitslose importiert. "Ein nationaler Plan zu mehr Aus- und Weiterbildung von Inländern, mit zusätzlichem Augenmerk auf die Jugend, ist das Gebot der Stunde. Nicht die monatliche PR-Veranstaltung zur Bejubelung wenig glanzvoller Arbeitsmarktzahlen", schloss Kickl.

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