Brauner: Arbeitslosigkeit in Wien auch im Mai kräftig gesunken

6.264 Personen weniger arbeitslos - Rückgang um 8,5 Prozent, Wiener Ergebnis besser als der Bundesdurchschnitt

Wien (OTS) - "Die Arbeitslosigkeit in Wien ist auch im Mai wieder kräftig gesunken. Der Rückgang beträgt 8,5 Prozent und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt von 6,6 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet dieses erfreuliche Ergebnis, dass in Wien im Vergleich zum Mai des Vorjahres um 6.264 Personen weniger arbeitslos sind", erklärte Finanz- und Wirtschaftstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit in Wien profitierten diesmal die Frauen prozentuell mehr als Männer: Die Zahl der Arbeit suchenden Frauen ist um 2.789 oder 9,2 Prozent gesunken, die Anzahl der arbeitslosen Männer um acht Prozent. Verringert werden konnte auch die Anzahl der Lehrstellen suchenden Jugendlichen: Sie lag Ende Mai bei 1.144 und das entspricht einem Minus von 202 Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr. Kräftig gestiegen sind hingegen die angebotenen Stellen in der Wiener Wirtschaft und zwar um 26 Prozent. In der Praxis heißt das, dass im Mai 2007 um 5.471 offene Jobs mehr dem AMS gemeldet waren als im Mai des Vorjahres.

Wien setzt Invest- und Joboffensive konsequent fort

"Der kontinuierliche Rückgang der Arbeitslosigkeit und der kräftige Konjunkturaufschwung in der Wiener Wirtschaft zeigen, dass die arbeits- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Stadt Wien greifen. Wir investieren gezielt in Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung, damit die Menschen profitieren", so Brauner.

Allein heuer investiert die Stadt Wien 56 Millionen Euro vor allem in die Weiterbildungsoffensive des waff. Über 40 verschiedene Initiativen und Programme werden angeboten, damit die Wiener ArbeitnehmerInnen durch Weiterbildung und Qualifizierung ihren Arbeitsplatz langfristig absichern bzw. nach einem Jobverlust möglichst rasch wieder im Berufsleben Fuß fassen können.

Gleichzeitig stärkt die Stadt den Konjunkturaufschwung durch hohe öffentliche Investitionen mit einem Volumen von über zwei Milliarden Euro pro Jahr. Damit werden Großprojekte wie zum Beispiel der U-Bahnbau, der Neubau der Therme Oberlaa, der Hafenausbau, das 10-Jahresprogramm zur Schulsanierung oder das Schulneubauprogramm in den Stadterweiterungsgebieten und die Umsetzung des Geriatrieplans mit sechs neuen Geriatriezentren bis 2015 finanziert. (Schluss) gaw

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Wolfgang Gatschnegg
Mediensprecher Vbgm. Mag. Renate Brauner
Tel.: 4000/81 845
Handy: 0664/826 82 16
E-Mail: wolfgang.gatschnegg@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0019