Zahlenwettbewerb in der Kinderbetreuung ist kontraproduktiv

LR Schmid: Bedürfnisse der Eltern berücksichtigen

Pörtschach/Bregenz (VLK) - Das Thema Kinderbetreuung stand heute, Freitag, in Pörtschach im Mittelpunkt der Familienreferentenkonferenz der Länder im Beisein von Bundesministerin Andrea Kdolsky. Die Ländervertreterinnen haben sich geeignet, dass Österreich gefordert ist, Kinder- und Schülerbetreuungsplätze in bedarfsgerechter und qualitätsvoller sowie kindgerechter Weise auszubauen, berichtet Landesrätin Greti Schmid. Im Rahmen des Finanzausgleiches müssen die zusätzlichen Ausgaben der Länder für die Kinder- und Schülerbetreuung Berücksichtigung finden.

Für Landesrätin Schmid ist es wichtig, dass die Bedürfnisse der Eltern erkannt und berücksichtigt werden und ernsthaft gehandelt wird: "Es darf kein weiterer Zahlenwettbewerb stattfinden, sondern es muss möglichst rasch im Sinne der Familien gehandelt werden."

Schmid sieht sich in dem Vorarlberger Weg bestätigt. So wurden vor kurzem gemeinsam mit den Gemeinden neue zusätzliche Förderungen im Sinne einer Weiterentwicklung in der Kinder- und Schülerbetreuung ausverhandelt. Ab dem heutigen Tag (1. Juni) wird das Land eine zusätzliche Startförderung in den ersten drei Jahren für gemeindeübergreifende Einrichtungen sowie eine Abgangsdeckung für neue Kinder- und Schülerbetreuungseinrichtungen gewähren. Auch wird der Family Point in Kürze personell verstärkt, sodass die Eltern in ihren Kinderbetreuungsbedürfnissen noch verstärkt unterstützt werden können.

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