Kindergeld: HAUBNER: Kdolsky soll Familien nicht abkassieren

Auch Karenzgeldzuschuss wurde nicht zurückgefordert

Wien 2007-06-01 (OTS) - Die stellvertretende Klubobfrau des BZÖ, Familiensprecherin Ursula Haubner spricht sich gegen die von Ministerin Andrea Kdolsky angekündigte Überprüfung von 180.000 Kindergeld-BezieherInnen aus. Es sei Kdolsky zu empfehlen die Familien nicht abzukassieren. "Auch der Karenzgeldzuschuss wurde unter der großen Koalition in den 90er Jahren nicht zurückgefordert. ÖVP und FPÖ haben ebenfalls per Regierungsbeschluss festgelegt, dass der Karenzgeldzuschuss nicht zurückgezahlt werden muss. Familienministerin Kdolsky soll sich ihrer Verantwortung gegenüber den Eltern bewusst werden und die Familien unterstützen anstatt sie abzukassieren", so Haubner als Anregung für Ministerin Kdolsky.

Ebenso sieht Ursula Haubner die aktuelle Diskussion um eine Rückzahlung von Familienleistungen als "klare Bestätigung der Forderung nach einer völligen Abschaffung der Zuverdienstgrenze". Hohe Verwaltungskosten und Rechtsunsicherheiten sind Schwachpunkte des Erfolgsmodells Kindergeld", so Haubner, die auch betonte, dass mit den von SPÖ und ÖVP geplanten Änderungen beim Kindergeld die bekannten Probleme ebenfalls nicht beseitigt werden. Haubner fordert auch ein Ende der Verunsicherung der über 160.000 BezieherInnen des Kindergeldes. "Das BZÖ steht für die finanzielle Unterstützung der Familien. Zuverdienstgrenze streichen, eingesparte Verwaltungskosten den Familien zu Gute kommen lassen und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auszubauen, das ist die Lösung", so Haubner abschließend.

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