NÖ: Zahl der Arbeitslosen geht mit 7,1 % weiter stark zurück

10.000 mehr unselbständig Erwerbstätige seit April 2006

St. Pölten (NÖI) - Die Zahl der Arbeitslosen in NÖ sank im Mai gegenüber dem Vorjahr erneut und zwar um ganze minus 7,1 % oder 2.322 Personen, berichtet Landesrätin Petra Bohuslav. Somit lag in NÖ die Zahl der Jobsuchenden bei 30.356 Personen. Damit liegt NÖ österreichweit an positiver dritter Stelle. Der Arbeitsmarkt hat sehr rasch auf die gute Wirtschaftlage (Wachstum 3,8 %) und den Konjunkturaufschwung reagiert. Bei den älteren Personen 50 + liegt der Rückgang der Arbeitslosigkeit sogar bei knapp 10 %. Die Bezirke mit den stärksten Rückgängen sind Krems
(-22,8%), Lilienfeld (-15,2) und Korneuburg (-12,3) und Melk (-12,2 %). Besonders positiv sei auch, so Bohuslav, dass sich seit April 2006 die Zahl der unselbständig Erwerbstätigen um fast 10.000 oder 1,8 % gesteigert hat. Allein heuer rechnet Bohuslav mit 7000 zusätzlichen Arbeitsplätzen.

Besonders positiv entwickelt sich die Situation in der Sachgüterproduktion und am Bau. Sehr deutlich ging die Arbeitslosigkeit Ende Mai auch in den Büroberufen (-12,0%) und den Metall- und Elektroberufen (-9,9 %) zurück. Daran zeigt sich auch schon der Trend der kommenden Jahre im vermehrten Bedarf an Facharbeitern vor allem in der Metall- und Kunststoffbranche.

Der Mangel an Facharbeitern ist die Herausforderung der nächsten Jahre am Arbeitsmarkt, betont Bohuslav. Man wolle offensiv an die Wirtschaftsbetriebe herangehen und für jeden Facharbeiterplatz eine gezielte Lösung suchen, bekräftigt Bohuslav. So werden in den kommenden Jahren vor allem Stahlbauschlosser, Kunststofftechniker und Verarbeiter, Maschinenbauer, CNC Facharbeiter und Elektriker gesucht. In den kommenden 3 Jahren wird sich der Bedarf mehr als verdoppeln, hat eine aktuelle Umfrage bei rund 200 Betrieben im NÖ Südraum ergeben. Noch vor dem Sommer soll es einen intensiven Facharbeiterdialog mit den Betrieben zusammen mit dem AMS NÖ geben, so Bohuslav.

Auch in der Facharbeiterausbildung habe man bereits auf die jüngsten Entwicklungen gezielt reagiert. So werden die Ausbildungskapazitäten von WIFI und BFI erweitert und auch im Projekt "Job konkret" werden Land und AMS den Schwerpunkt vermehrt auch technische Berufe im Bereich Kunststoff und Metall legen. "Arbeitslose würden durch interne und externe Schulungen fit für einen konkreten Arbeitsplatz gemacht", so Bohuslav. In den letzten 4 Jahren haben mehr als 3000 Arbeitslose so einen passenden qualifizierten Job gefunden. Die erfreuliche Erfolgsquote liegt bei 91 %, so Bohuslav.

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