Rezeptgebühren: Oberhauser - SPÖ wird Kdolsky-Vorschlag prüfen

Zwei-Prozent-Deckelung für alle Versicherten

Wien (SK) - "Das ist ein Modell unter mehreren. Wir werden es natürlich eingehend prüfen", so SPÖ-Gesundheitssprecherin Christine Oberhauser zum Vorschlag des Gesundheitsministeriums über die Deckelung der Rezeptgebühren. Klar ist für Oberhauser, dass die Zwei-Prozent-Grenze vom Nettoeinkommen bemessen werden müsse und dass es keine willkürlichen Einschränkungen geben darf. ****

Das heißt, alle Versicherten, die mehr als zwei Prozent ihres Nettoeinkommens für Rezeptgebühr zahlen, müssen die Differenz zurückbekommen, betonte Oberhauser. In der Aussendung der Ministerin ist von "chronisch Kranken mit niedrigen Einkommen" die Rede. "Wir gehen aber davon aus, dass Kdolsky ihr Modell für alle versteht. Dass also das Kriterium für die Begrenzung nur das Erreichen der Zwei-Prozent-Grenze ist."

Darüberhinaus ist für die SPÖ-Gesundheitssprecherin klar, dass es eine automatische Auszahlung geben muss, und nicht nur auf Antrag, wie das Kdolsky vorschlägt. "Bis jetzt hat die Ministerin mit niemanden gesprochen. Wir erwarten, dass die Ministerin jetzt endlich Gespräche aufnimmt, denn ein praktikables Modell muss mit 1. Jänner 2008 in Kraft sein", betonte Oberhauser abschließend. (Schluss) wf

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