Grüne Wien: Tariferhöhung ist kontraproduktive Maßnahme

Puller: "Dank an Fahrgäste, die trotzdem nicht auf Auto umsteigen"

Wien (OTS) - "Die heute erfolgte Tariferhöhung bei den Öffis ist eine Chuzpe auf dem Rücken der Wiener Bevölkerung und eine umweltpolitisch kontraproduktive Maßnahme", kommentiert die Sprecherin für den Öffentlichen Verkehr der Grünen Wien, Ingrid Puller diesen Schritt. In Zeiten des Klimawandels würden alle PolitikerInnen von der Notwendigkeit der Förderung des Öffentlichen Verkehrs reden. Die Verteuerung der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien werde aber sicher nicht zur Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen.

"Ein verbessertes Angebot bei den Öffis sollen weder die Wiener Linien noch die Fahrgäste bezahlen müssen", verlangt Puller. Vielmehr müßten die erforderlichen Mittel aus der Parkometerabgabe, einer Citymaut oder einer Klimaabgabe zur Verfügung gestellt werden.

"Die Grüne Wien fordern eine benutzerfreundlichere und sozialere Tarifgestaltung", betont Puller. Das umfasse sowohl ein Einfrieren der Tarife auf dem Stand von 1.1.2007 bis zur Erreichung des Kyotozieles wie auch günstigere Tarife für Lehrlinge, StudentInnen, Zivil- und Grundwehrdiener und sozial benachteiligte Menschen.

Deshalb haben die Grünen Wien, heute Freitag, eine Protestaktion in der Station Schottentor durchgeführt. "Mit Kaffee und Kuchen haben wir uns bei den Öffi-BenützerInnen bedankt, welche die Wiener Linien weiterhin benützen und dadurch wesentlich zum Umweltschutz beitragen. In den dort geführten Gesprächen haben viele Fahrgäste uns gegenüber ihren Unmut über diese falsche Maßnahme geäußert", berichtet Puller abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Erik Helleis
Tel.: (++43-1) 4000 - 81766
Mobil: 0664 52 16 831
mailto: erik.helleis@gruene.at
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002