Kaiser: "Beim Hypo-Verkauf liegt vieles im Argen!"

Überfallsartiger Verkaufscoup wirft eine Reihe von Fragen auf - Recht der Kärntner Bevölkerung auf Transparenz bei "größter Verscherbelungsaktion" von Landesvermögen an das Ausland

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wie groß ist der Schaden für das Land Kärnten durch den Verkauf der Hypo ohne öffentliche Ausschreibung? Wer ist dafür verantwortlich, dass an die 1,4 Milliarden Euro möglicherweise verschenkt wurden, weil nicht der optimale Verkaufspreis erzielt wurde?" Dies seien nur zwei von vielen Fragen, die der "überfallsartige Verkaufscoup unserer Kärntner Bank" aufwerfe, betonte heute, Freitag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser.

Während der von den SozialdemokratInnen in der Sonderlandtagssitzung am Donnerstag geforderte Untersuchungsausschuss darauf abziele, "Licht in das BZÖ-ÖVP-Dunkel" zu bringen, scheinen diese Parteien genau dies verhindern zu wollen, so Kaiser im Hinblick auf deren Ablehnung des SP-Antrages und Beschluss eines "Vertuschungsausschusses".

"Die Kärntner Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu erfahren, ob beim Verkauf von Aktien der Hypo-Alpe-Adria-Bank an die Bayerische Landesbank die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit eingehalten wurden", sagte Kaiser und ergänzte, dass die SPÖ-Kärnten weiterhin vehement volle Aufklärung bei der "größten Verscherbelungsaktion" von Landesvermögen der KärntnerInnen an das Ausland einfordern werde.

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