Hypo-Verkauf: Passegger kündigt U-Ausschuss im U-Ausschuss an

"Wir werden nicht ruhen, bevor nicht geklärt ist, wieviel Haare Haiders Heuschrecken uns Kärntnern vom Kopf gefressen haben"

Klagenfurt (SP-KTN) - Die SPÖ werde in der Causa Hypo-Verkauf
einen Untersuchungsausschuss im Untersuchungsausschuss bilden, kündigte heute Landesgeschäftsführer Gerald Passegger an. Es sei weder mit demokratischen noch rechtsstaatlichen Prinzipien vereinbar, dass sich mit dem BZÖ und der ÖVP "die Angeklagten auf den Richterstuhl setzen". Nachdem BZÖ und ÖVP aber einen derartigen "Vertuschungsausschuss von Haiders Gnaden" eingesetzt hätten, sei die Bildung eines U-Ausschusses im "orangeschwarzen Unterdertuchentausschuss" zur Wahrheitsfindung unerlässlich. Insbesondere nachdem heute bekannt wurde, dass Hedgefonds "Heuschrecken" kräftig am Verkauf der Kärntner Landesbank "mitgenascht" haben.

Mittlerweile völlig von der Statistenrolle die ÖVP: "Wie ist das vonstatten gegangen" will der ambitionierte Vorsitzende des U-Ausschusses Stephan Tauschitz "Vorsitzender schwarzes Feigenblatt" geklärt wissen. Ja, warum fragt er da nicht seinen Parteiobmann Josef Martinz, der den Verkauf mitbeschlossen hat, fragt sich da der politische Mitbewerber. Oder hat der - mittlerweile ÖVP-intern höchst umstrittene - "Schoßhund Haiders" Hundertemillionenvermögen des Landes überfallsartig ans Ausland verkauft, ohne zu wissen "wie das vonstatten gegangen ist", was wohl höchst fahrlässig wäre.

Während die schwarzen Sozialpartner angesichts Martinz Dilettantismus und politischer Unterwerfung öffentlich "die Hände über dem Kopf zusammenschlagen" und sogar per Inserat die SPÖ-Position einnehmen, betrachte es die SPÖ als Wählerauftrag, in der Causa lückenlose Aufklärung im Interesse der Kärntner Steuerzahler herbeizuführen, so der SPÖ-Landesgeschäftsführer. "Wir lassen uns auch durch Klagsdrohungen nicht mundtot machen. Wir werden nicht ruhen, bevor nicht geklärt ist, wieviel Haare Haiders Heuschrecken uns Kärntnern vom Kopf gefressen haben", machte Passegger deutlich und kritisierte einmal mehr scharf die Versuche die Pressefreiheit in der Causa einzuschränken.

Übrigens: Dass Wolfgang Kulterer beim Hypo-Verkauf, wie vom BZÖ behauptet, leer ausgeht, glaubt Passegger nicht: "Da lachen ja die Heuschrecken". (Schluss)

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