Pflege: HAUBNER: BZÖ für rasche Lösung

Unterstützung bereits ab Pflegestufe 3 notwendig

Wien 2007-06-01 (OTS) - Das BZÖ spricht sich für eine rasche Lösung im Bereich der Pflege aus. Die stellvertretende Klubobfrau des BZÖ Sozialsprecherin Ursula Haubner fordert "ein sofortiges Ende der Verunsicherung der Pflegebedürftigen, ihrer Angehörigen und der tausenden im Pflegebereich Beschäftigten. Es muss Schluss sein mit dem Zickzackkurs von Sozialminister Buchinger und endlich gemeinsam mit den Ländern eine Lösung gefunden werden, die die Menschen entlastet statt zusätzlich finanziell belastet. Es darf keine Einigung auf dem Rücken der Menschen geben", so Haubner. Es sei noch immer völlig unklar, was für finanzielle Mehrkosten auf die Betroffenen zukommen werden undwas legale Pflege die Menschen überhaupt kosten wird. Das derzeitige Chaos zeige überdeutlich, wie nutz- und sinnlos die Übergangsregelung gewesen ist.

Es dürfe keine zusätzliche Belastung geben, sondern die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen müssten entlastet werden. "Buchingers Plan die Unterstützung für Pflege erst ab Pflegestufe 5 auszuzahlen ist abzulehnen und trifft gerade die Demenzkranken massiv. Hier hat das BZÖ bereits einen Antrag erarbeitet, die Förderung bereits ab Pflegestufe 3 zukommen zu lassen. Ebenso fordert das BZÖ eine sofortige Anhebung des Pflegegeldes um fünf Prozent sowie eine jährliche Valorisierung. Wir brauchen endlich konkrete Lösungen. Zuerst vor der Wahl den "Pflegenotstand" auszurufen und jetzt die Probleme vor sich her zu schieben und nichts auf den Tisch zu legen, ist eine Verhöhnung der Betroffenen und deren Angehöriger". Ebenso trete das BZÖ für einen Lehrberuf Pflege, wie auch den Ausbau der universitären Ausbildung ein, um hier die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, bekräftigt Haubner abschließend.

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