Energie AG: FPÖ Oberösterreich für teilweisen Börsengang

Kein Ausverkauf des Wassers: 17,8 Millionen Liter wurden 2005 exportiert, 90,1 Millionen Liter importiert

Wien (OTS) - Die FPÖ Oberösterreich tritt für einen teilweisen Börsengang der Energie AG ein. Dabei werden 40 Prozent der Aktien von insgesamt 93,75 Prozent über die Börse privatisiert. Die restlichen 6,25 Prozent der Anteile hält die LINZ AG. "Bereits im Jahr 1987 wurde auf Grund eines Antrages der FPÖ einstimmig beschlossen, dass 25 Prozent der Energie AG-Aktien an die Börse gehen sollen. Der letzte FP-Antrag für eine Privatisierung stammt vom Juni 2006. Die freiheitliche Linie setzt sich durch, jetzt sind auch ÖVP und Grüne für einen Börsegang", so der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger und FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner.

"Der Staat ist kein guter Wirtschafter, wo marktwirtschaftlich Konkurrenz besteht und er flexibel reagieren muss. Aber auch der Kunde hat nicht wirklich etwas vom Staatsmonopol, wie etwa der günstigere Strompreis auch in Oberösterreich angeboten vom börsennotierten Verbund beweist. Dazu kommt, dass staatseigene Betriebe nur allzu gern für Wahlkampfzwecke missbraucht werden", so die beiden FPÖ-Politiker. Die jahrzehntelange Misswirtschaft der SPÖ-Bundesregierung mit Verlusten in Milliardenhöhe habe die Richtigkeit der FPÖ-Haltung stets untermauert. "Sämtliche Unternehmen, in denen der Einfluss der Politik zurück gedrängt wurde, stehen heute besser da als je zuvor.
Bestes Beispiel ist die VOEST. Auch hier wurden wir eines Besseren belehrt", so Weinzinger und Steinkellner.

WASSERGESCHÄFTE DER ENERGIE AG LEDIGLICH 0,5 PROZENT DES UMSATZES

Wie Weinzinger und Steinkellner betonten, "ist unser Trinkwasser in keiner Weise in Gefahr. Sichergestellt ist dies allein schon dadurch, dass das Land Oberösterreich weiterhin 51 Prozent der Energie-AG-Aktien halten wird."
Außerdem könne das Wassergeschäft der Energie AG im Fall des Börsegangs jederzeit vom Land zurück gekauft werden. "Auch das geht auf einen FPÖ-Antrag aus dem Jahr 2000 zurück und wird jetzt durch den Landeshauptmann, wie angekündigt, umgesetzt." Auch wenn Erich Haider und Genossen den Oberösterreichern weiß machen wollen, dass es um den Ausverkauf unseres Wassers geht, so sprechen die Zahlen eine andere Sprache: Das Wassergeschäft der Energie AG macht nur 0,5 Prozent des Umsatzes aus. Aber auch die Import/Exportbilanz im Bereich Mineralwasser sollte zum Nachdenken anregen. Österreich hat im Jahr 2005 17,8 Millionen Liter Mineralwasser exportiert, dagegen 90,1 Millionen Liter Mineralwasser importiert und Hauptlieferant war hier Italien.

"Die Fakten zeigen deutlich, dass die SPÖ versucht, die Energie AG für parteipolitische Zwecke zu missbrauchen. Die SPÖ hat durch Misswirtschaft in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie nicht der Hüter der heimischen Wirtschaft ist. Verstaatlichte Industrie, DDSG, Konsum, BAWAG oder aktuell ARBÖ sind abschreckende Beispiele", so Weinzinger und Steinkellner abschließend.

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