Hofer: Einschränkung der Beförderungszeiten von Tiertransporten ist erster richtiger Schritt

Wien (OTS) - FPÖ: Lebende Tiere aus dem Ausland, die in Österreich geschlachtet werden, dürfen nicht länger als österreichisches Fleisch verkauft werden - Bürgerinitiative www.gegentiertransporte.at

Die FPÖ begrüßt die von der neuen Tierschutzministerin Kdolsky geplante Einschränkung der maximalen Beförderungszeit von innerösterreichischen Tiertransporten auf 4,5 Stunden. FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer weist jedoch darauf hin, dass Tiertransporte aus dem Ausland - also Tierimporte - davon unberührt bleiben.

Norbert Hofer: "Die Maßnahme der Ministerin ist der erste richtige Schritt in Sachen Tiertransporten. Leider wird das keine Auswirkungen auf die Skandaltiertransporte aus dem Ausland haben, die aber das größte Problem darstellen. Ich erinnere etwa an den jüngsten Vorfall, wo Kälber aus Italien 38 Stunden unterwegs waren. Dieses Problem muss europaweit gelöst werden, das verstehe ich unter echter Subsidiarität. Auf irgendwelche Verordnungen für Traktorsitze hingegen kann verzichtet werden."

Um den qualvollen Tiertransit durch Österreich endlich zu stoppen, hat die Freiheitlich Partei im Bezirk Liezen (Steiermark) eine unabhängige und überparteiliche Bürgerinitiative gestartet. Darin wird gefordert, dass Schlacht-Tiertransporte nur mehr bis zu einem der nächstgelegenen Schlachthöfe transportiert werden, um unnötiges Leid zu vermeiden. Unterzeichnet kann die Bürgerinitiative auf www.gegentiertransporte.at werden, aber auch für Personen ohne Internet besteht eine Möglichkeit: Unterschriftenlisten können jederzeit unter der Telefonnummer 0664 / 45 80 269 kostenlos angefordert werden.

Die FPÖ verlangt daher auch, dass Fleisch von Tieren, die lebend nach Österreich transportiert und hier geschlachtet werden, nicht länger als österreichisches Fleisch verkauft werden darf.

Hofer: "Der Konsument wird durch die geltenden Regelungen schlichtweg getäuscht. Wo Österreich drauf steht, muss auch Österreich drin sein. Wenn es eine entsprechende Kennzeichnung gibt, wird die Nachfrage nach Fleisch aus dem Ausland zurückgehen und somit die Zahl der tierquälerischen Transporte sinken. Das würde auch unseren Bauern sehr entgegen kommen und neue Arbeitsplätze schaffen. Außerdem sinken auch die CO2-Emissionen, wenn weniger Tiere nach Österreich transportiert werden."

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