Blecha an Länder: Leistbare Pflege nicht nur fordern, sondern ermöglichen

Gemeinsame Lösungen bedingen gemeinsame Finanzierung

Wien (SK) - Einen Appell an die Bundesländer richtete heute vor
der Sitzung der Bundesländer zur Pflegefinanzierung der Präsident des Pensionistenverbandes, Karl Blecha: "Pflege ist grundsätzlich Länderkompetenz. Der Bund leistet nun seinen Beitrag für die Lösung der Pflegeproblematik bei der 24-Stunden-Betreuung. Nun sind auch die Länder gefordert, ihren Beitrag zu leisten und damit eine erschwingliche, menschliche und qualitativ hochwertige Rund-um-die-Uhr-Betreuung hilfsbedürftiger Menschen ab 1. Juli 2007 zu gewährleisten." ****

Bezugnehmend auf die teilweisen "unkooperativen" Äußerungen der Bundesländer: "Wenn man Teil der Lösung ist darf man sie nicht nur fordern, sondern muss auch selbst dazu etwas beitragen und ermöglichen. Denn gemeinsame Lösungen bedingen eine gemeinsame Finanzierung."

Für Blecha ist es "unverständlich und unwürdig, dass bei der Pflege älterer Mitmenschen ein derartiges Gejeiere um die Finanzierung gemacht wird, wo doch angesichts sprudelnder Steuermehreinnahmen die Finanzierung bewältigbar ist." Neuerlich forderte Blecha die "selektive Erhöhung des Pflegegeldes". (Schluss) wf/mp

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, Tel. 91 313 72 30, www.pvoe.at

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002