Vollversammlung 3: AKNÖ legt erfolgreiche Bilanz vor

Zum Rechnungsabschluss der AKNÖ

Wien (AKNÖ) - 46 Prozent aller Ausgaben der AKNÖ im vergangenen Jahr wurden direkt in die Rechtsberatung und in den Rechtsschutz investiert. Weitere 13,1 Prozent wurden für den Konsumentenschutz, die Steuer-Rückholaktion, Arbeitsmarktprojekte und die Wirtschaftspolitik aufgewendet. Mit 10,1 Prozent waren die Ausgaben für Bildungsaufgaben der drittgrößte Posten im AKNÖ-Budget. Der Rechnungsabschluss für 2006, der bei der 128. Vollversammlung der NÖ Arbeiterkammer von Direktor Mag. Helmut Guth präsentiert wird, macht transparent, welche Schwerpunkte die AK im Berichtsjahr gesetzt hat und wie der Löwenanteil der Mittel für Leistungen direkt für die Mitglieder aufgewendet wurde.

"Der Rechnungsabschluss für 2006 zeigt vor allem, dass wir 2006 unsere erfolgreichen Dienstleistungen weitergeführt habe und einige, wie unsere Steuer-Rückhol-Aktion sogar enorm ausweiten konnten", erklärt AKNÖ-Direktor Mag. Helmut Guth zum Rechnungsabschluss 2006. Insgesamt wurden 83,6 Prozent des Budgets umgehend für Leistungen aufgewendet, die den Mitgliedern sofort nutzen. Den Löwenanteil, fast die Hälfte des Budgets nimmt dabei der Arbeits- und Sozialrechtsschutz der AKNÖ in Anspruch. "Es zeigt sich aber, dass allein durch die arbeitsrechtliche Beratung und Intervention der AK-ExpertInnen bzw. durch den Rechtsschutz die Mitglieder mehr Geld retour erhalten, als sie insgesamt Umlage zahlen. So wurden 2006 insgesamt in arbeitsrechtlichen Streitfällen Ansprüche von 53,29 Millionen Euro eingebracht, die Umlage betrug 46,6 Millionen Euro.

Aber nicht nur im Arbeits- und Sozialrechtsschutz bringt die AKNÖ den Mitgliedern viel. Unter allen Leistungen sticht 2006 die "Steuer-Rückhol-Aktion" besonders hervor, so konnte diese Beratung zur Arbeitnehmerveranlagung im Vergleich zu 2005 ausgeweitet werden. Wurden 2005 noch 3,6 Millionen Euro zu viel bezahlte Steuern für die Mitglieder zurückgefordert, waren es 2006 bereits 6,4 Millionen. Auch im Konsumentenschutz zeigt sich eine Steigerung der Leistungen, so wurden um 39 Prozent mehr Gelder als im Vorjahr für die Mitglieder gesichert, insgesamt wurden durch Beratungen und Interventionen 1,8 Millionen Euro gerettet.

"Wichtig ist, dass wir unser hohes Dienstleistungsniveau erhalten oder punktuell sogar ausgebaut haben und gleichzeitig bei internen Abläufen und bei der Verwaltung sparen konnten. So wurde es auch möglich, dass wir ein Grundstück in St. Pölten kaufen konnten, auf dem in einigen Jahren die Zentrale der AKNÖ errichtet werden soll", zeigt sich Mag. Guth mit dem Rechnungsabschluss zufrieden. Es wurde auch Vorsorge getroffen, dass die AK in den nächsten Jahren noch ihr Ausbauprogramm in den Bezirken finalisieren kann, denn einige wenige Bezirksstellen, wie zum Beispiel Tulln, entsprechen noch nicht den Anforderungen eines modernen Beratungszentrums. Da der Großteil des Kundenverkehrs in den Bezirken stattfindet, so wurden die 21 Bezirks-und 2 Servicestellen der AKNÖ insgesamt 220.000 Mal von Rat Suchenden niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen kontaktiert, ist dieses Ausbauprogramm besonders wichtig.

Insgesamt sind im Rechnungsabschluss 2006 Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 49,4 Millionen Euro ausgewiesen. Der Rechnungsabschluss wurde bei der 128. Vollversammlung der AKNÖ von allen Fraktionen einstimmig angenommen.

Der Rechnungsabschluss und der Jahresbericht der AKNÖ sind im Internet unter http://noe.arbeiterkammer.at oder unter 01 58883-1252 erhältlich.

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