Kinderfreunde: Der Kindergarten ist die erste Bildungseinrichtung

Gut geführte Kindergärten die optimale Schulvorbereitung

Wien (SK) - Zur aktuellen Diskussion rund um die Aspekte eines allgemeinen Vorschuljahres weisen die Kinderfreunde auf die hochwertige pädagogische Arbeit in Kindergärten hin. Im Kindergarten finde eine optimale, ganzheitliche, altersadäquate Schulvorbereitung statt. Die Entwicklung von Basiskompetenzen wie soziales Lernen, Schulung der Konzentrationsfähigkeit, Lernen mit allen Sinnen und nicht zuletzt individuelle Sprachförderung werde ermöglicht und gefördert. Damit werden "die Grundvoraussetzungen für den Schulbesuch und lebenslanges Lernen geschaffen". Die Ausbildung der KindergartenpädagogInnen zielt auf diese individuelle Entwicklungsbegleitung und -unterstützung bis zum Schuleintritt des Kindes ab. "Ein Vorschuljahr in Form eines verpflichtenden Kindergartenjahres sollte daher so bald wie möglich etabliert werden", so Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Kinderfreunde. ****

Dem Thema Sprachförderung kommt in der aktuellen Diskussion ein besonderer Stellenwert zu. KindergartenpädagogInnen wissen:
Sprachförderung ist bei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren am effizientesten und je besser ein Kind seine Muttersprache beherrscht, desto leichter lernt es eine neue Sprache. Die Fähigkeit, neben dem Inhalt auch auf die Sprachstruktur zu achten, entwickelt sich mit Hilfe der KindergartenpädagogInnen bereits beim sehr jungen Kind. Je früher ein Kind in den Kindergarten kommt, desto länger können die PädagogInnen die individuelle Sprachentwicklung des Kindes gezielt unterstützen, so werden in Bezug auf die weitere sprachliche Entwicklung optimale Vorraussetzungen geschaffen, erläutert Rammer.

"Um der Chancengleichheit für alle Kinder in unserem Land ein großes Stück näher zu kommen - unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern - fordern wir Kinderfreunde schon seit vielen Jahren ein entsprechendes Bundesrahmengesetz für die elementare Bildungsstufe Kindergarten, einheitliche Bildungspläne und die gemeinsame Ausbildung aller pädagogischen Berufe auf Hochschulniveau", schließt Rammer. (Schluss) wf/mp

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