AUF Exekutive Wien: Skandalöse und tendenziöse Berichterstattung im ORF

Polizei wird einmal mehr für Versäumnisse des ÖFB verantwortlich gemacht

Wien, 31.05.2007 (OTS) - Bei den laufenden Berichterstattungen zum Länderspiel gegen Schottland hat der ORF einmal mehr seine negative Haltung gegenüber der Exekutive unter Beweis gestellt, kritisiert Werner HERBERT, Vorsitzender der AUF/Exekutive Wien vor dem Hintergrund der gestrigen Fanausschreitungen im Hanappi-Stadion und meint weiter, dass es nicht einzusehen sei, warum die Polizei wieder einmal für Versäumnisse des ÖFB als "Buhmann" herhalten muss, nur weil der Fußballverband und die Klubs ihre Fans nicht unter Kontrolle haben.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Albert Schmiedt, AUF-Personalvertreter im Fachausschuss Wien. Anstatt den Kolleginnen und Kollegen der Wiener Polizei für ihr umsichtiges Verhalten während des Spieles von Seiten des ÖFB dankbar zu sein, werden diese nun für das Versagen des Ordnerdienstes im Stadion verantwortlich gemacht. Und dies obwohl es eine klare und eindeutige Aufgabenverteilung zwischen Ordnerdienst und Exekutive bei dem Fußballspiel gab, so Schmiedt

Nicht zuletzt weil auch das gestrige Fußballspiel einen Testcharakter für die EURO 2008 hatte, befürchtet man bei der AUF dass bereits jetzt nach einem "Verlierer" bei der kommenden Fußballmeisterschaft -nämlich der Wiener Polizei - gesucht wird. Wenn man bereits in der Vorbereitung zur EURO 2008 anfängt, die Schuld für das skandalöse Verhalten der Fans bei der Polizei zu suchen, kann es mit den Sicherheitskonzepten des ÖFB für die EURO 2008 nicht weit her sein. Vielmehr sollte man den bisher saloppen Umgang der Fußballklubs mit ihren gewaltbereiten Fans unter Billigung des ÖFB hinterfragen und die Schuld für das ungeheuerliche Verhalten der Fans dort suchen, so Herbert abschließend. (Schluss) paw

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