Generika-Einsatz finanziert eine Pflegestufe für ganz Österreich

Wien (OTS) - 2006 wurden mit Hilfe von Generika deutlich über 113 Millionen Euro Einsparungen erreicht. Das entspricht dem gesamten österreichweiten Finanzierungsaufwand für die mehr als 66.000 Betroffenen der Pflegegeldstufe 1. "Generika entlasten das heimische Gesundheitssystem massiv und sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung und Erhaltung des hohen Niveaus der medizinischen Versorgung", stellt Dr. Otmar Peischl, Obmann des Österreichischen Generikaverbandes (OEGV) zur Situation in Österreich fest. Bei einer leicht umzusetzenden Anhebung des Generika-Anteils stünden den Kassen jedoch noch viel mehr Geld zur Verfügung. Diese Mittel könnten im Pflegebereich bestens eingesetzt werden.

Generika werden vor allem bei den so genannten "Volkskrankheiten" wie Bluthochdruck, Depressionen und hohes Cholesterin seit Jahren erfolgreich verordnet. Insgesamt lukrierten die Kassen 2006 bei der Therapie mit Hilfe von Generika in nur vier Substanzgruppen gegenüber den ursprünglichen hohen Erstanbieterpreisen einen Kostenvorteil von über 113 Millionen Euro. Eine Anhebung des Generika-Anteils auf jenen von Deutschland würde noch mehr Ressourcen für Pflegegelder und innovative Therapien freisetzen.

Generika kompensieren Kosten der Pflegestufe 1

Nach Angaben des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger betrugen für die mehr als 66.000 Pflegefälle der Stufe 1 die Pflegegeldkosten hochgerechnet fast 118 Millionen Euro. Generika haben also allein 2006 die Gesamtkosten für die Pflegestufe 1 kompensiert.

"Generika weisen eine starke Leistungsbilanz auf", sagt Peischl:
"Dieses Faktum ist noch weitgehend nicht bekannt, aber von immenser Bedeutung für das Gesundheitssystem." Mit den so frei gemachten Mitteln könnte beispielsweise leicht zusätzlich das Kostenvolumen für alle Betroffenen der schwersten Pflegestufe 7 abgedeckt werden.

Ärzte stellen Generika ein sehr gutes Zeugnis aus

Generika erfreuen sich einer steigenden Zustimmung bei Ärzten. In den Bereichen Verträglichkeit, Wirkung und Arzneimittelsicherheit wurden Generika in einer GfK-Studie (2005) von den Ärzten mit hoher Zustimmung (95 bis 98 Prozent) als mindestens gleich gut bis besser im Vergleich zu Erstanbieterpräparaten bewertet. Das hohe Vertrauen in die erstklassige Qualität von generischen Medikamenten spiegelt auch die kontinuierliche Zunahme der Verordnungszahlen wider.

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