Oberhauser: Kdolsky säumig bei Gesetzesentwurf zum NichtraucherInnenschutz

Wien (SK) - "Auch angesichts der Zahlen, wonach jährlich bis zu 14.000 Menschen in Österreich an den Folgen des Tabakkonsums sterben, müssen die im Regierungsprogramm festgelegten Maßnahmen zum Nichtraucherschutz rasch umgesetzt werden", erklärte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser zum heutigen "Weltnichtrauchertag" gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Die schlechten Ergebnisse der Evaluierung des Nichtraucherschutzes sind schon seit Wochen bekannt, Ministerin Kdolsky hat zwar einiges angekündigt, aber noch immer keinen Gesetzesentwurf vorgelegt. Sie sollte das jetzt endlich angehen, denn der NichtraucherInnenschutz hat oberste Priorität." ****

SPÖ und ÖVP haben im Regierungsübereinkommen gemeinsam festgelegt, dass es auch in Lokalen zu strengen Regelungen durch abgetrennte Raucherzonen kommen muss. Wenn es endlich eine gesetzliche Regelung gibt, werde auch die Umsetzung des NichtraucherInnenschutz in den Lokalen leichter sein.

Weiters muss die Raucherprävention gerade bei den Jugendlichen verstärkt werden, damit diese erst gar nicht mit dem Rauchen beginnen. "Hier muss man genauso wie beim Alkoholmissbrauch dagegen verstärkt kampagnisieren, um unsere Kinder und Jugendlichen vor der Suchtfalle zu schützen", so Oberhauser. (Schluss) sl

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