Hundstorfer am Hainfeld-Konvent: Regierung in Sachen Arbeitsmarktpolitik gefordert

Hainfeld- Konvent mit Symbolkraft - Regierung denkt um

St. Pölten (SPI) - Als wichtige Gelegenheit zur Standortbestimmung sieht ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer den von 31. Mai bis 2. Juni stattfindenden Hainfeld-Konvent. Er stellte fest, dass die jetzige Regierung für die Einleitung eines Umdenkprozesses weg vom Neoliberalismus steht. Gefordert sei sie aber nun besonders in der Umsetzung einer aktiven Arbeitsmarktpolitik, die der ÖGB forciert.

In Bezug auf das AMS stellt Hundstorfer besonderen Handlungsbedarf fest: "7000 Metallfacharbeiter sind derzeit ohne Job, Schweißer und Fräser hingegen sind zur Zeit von der Wirtschaft sehr gefragt. Mit einer Schulung durch das AMS könnten viele von ihnen sofort mit der Arbeit beginnen. Leider bietet das AMS zurzeit diese Zusatzqualifikation nicht an", so der ÖGB- Präsident am Rande des Konvents.

Der ÖGB hat mit den Verhandlungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten eine hohe Kompromissbereitschaft gezeigt, betonte Hundstorfer, nicht ohne zu ergänzen, dass hier mit der Einführung neuer Schichtmodelle, der neuen Gleitzeit im Rahmen der Viertagewoche und der Einführung von Mehrwertzuschlägen für Teilzeitbeschäftigte einiges gelungen sei. Andere Vorhaben jedoch wie diverse Infrastrukturprojekte im Bereich Schiene und Energie sowie die Finanzierungen im Bereich der Forschung und Innovation sind für den ÖGB- Präsidenten nach wie vor unausgegoren. "Genau da wären die Impulse der Regierung gefragt", so Hundstorfer. (schluss) ml

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