Rauch-Kallat: Pröll setzt wichtiges Zeichen für Frauen in der Landwirtschaft

ÖVP-Frauenchefin freut sich über „First-Lady“ im Landwirtschaftsministerium

Wien, Datum (ÖVP-PD) Wien, 31. Mai 2007 – „Minister Pröll setzt mit der Bestellung der ersten Frau als Leiterin einer Sektion im Landwirtschaftsministerium ein wichtiges Zeichen für die Frauen in der Landwirtschaft“, begrüßt die ÖVP-Frauenchefin Maria Rauch-Kallat die Bestellung von DI Edith Klauser durch die unabhängige Auswahlkommission im Landwirtschaftsministerium, anlässlich des Internationalen Bäuerinnen- und Bauerntages am 1. Juni 2007. ****

„Mit Edith Klauser holt sich Minister Pröll eine absolute Expertin für die wichtige Sektion ‚Landwirtschaft und Ernährung’ in sein Ministerium“, unterstreicht die Frauensprecherin der ÖVP die Kompetenz der neuen Sektionsleiterin, die am 1. Juli 2007 vom Vorstandsbüro der Agrana Beteiligungs-AG ins Landwirtschaftsministerium wechselt.

„Die erste Sektionsleiterin im Landwirtschaftsministerium ist auch ein Teil des erfreulichen Trends steigender Führungsverantwortung von Frauen in der Landwirtschaft“, verweist Rauch-Kallat auf die Ergebnisse der Bäuerinnenbefragung 2006.

Die Kompetenz der Bäuerin als Betriebsführerin ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und betrug 2006 über 40 Prozent.

Vor dem Hintergrund der letzten Bäuerinnenbefragungen der Jahre 1986 und 1996 markieren die Zahlen eine Fortsetzung des Trends der zunehmenden alleinigen weiblichen Betriebsverantwortung. Beginnend mit einer Steigerung von 12 auf 17 Prozent und nun auf 42 Prozent. Auch die österreichweiten Agrarstrukturerhebungen der letzten Jahre zeigen diese Entwicklungen. Die letzte Stichprobenerhebung für Österreich aus dem Jahr 2003 wies für die im Betrieb beschäftigten Betriebsinhaber einen Frauenanteil von 31 Prozent aus, 1980 hatte dieser Anteil gerade einmal 18 Prozent betragen.

„Die Landwirtschaft wird weiblich“, zeigt sich die ÖVP-Frauenchefin erfreut über die vermehrte Verantwortung und Führungsrolle von Frauen in der Landwirtschaft. „Auf die Kompetenz von Frauen kann und darf auch in der Landwirtschaft nicht
verzichtet werden“, so Rauch-Kallat abschließend.

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