KORREKTUR zu OTS140 von heute - 45 Jahre Lohnunterkommission - 102 Milliarden Euro in Bewegung

"Gelebte Sozialpartnerschaft"

Wien (OTS) - Nachfolgend die korrigierte Neufassung mit kompletten Rückfragehinweisen

KORRIGIERTE NEUFASSUNG: Wien (ÖGB/WKÖ). Ein zweifaches Jubiläum feiert die Lohnunterkommission, die als Unterausschuss der Paritätischen Kommission 1962 errichtet wurde: Ihr 45-jähriges Bestehen und ihre 900. Sitzung. Die Lohnunterkommission besteht aus Vertretern der Wirtschaftskammer Österreich, des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, der Landwirtschaftskammer Österreich und der Arbeiterkammer. Ihre ursprüngliche Aufgabe war es, den Zeitpunkt zu dem die Kollektivvertragsverhandlungen aufgenommen werden, zu koordinieren. "Heute ist sie mehr als ein Symbol für die gelebte Sozialpartnerschaft in Österreich", so Dr. Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter der Wirtschaftskammer Österreich. "Bestes Beispiel dafür sind die jährlichen Kollektivvertrags-Verhandlungen, bei der im Vorjahr eine Lohnsumme von mehr als 100 Milliarden Euro bewegt wurde", ergänzt Helmut Tomasek, Sekretär des ÖGB. ++++

Aufgabe bei der Gründung der mit Kompetenzen des Rechtstreuhänders ausgestatteten zentralen Lohnunterkommission war es, eine Angleichung der Löhne an die Preise zu ermöglichen. Rein formal erfolgt ein Antrag auf Lohnerhöhung durch die jeweilige Gewerkschaft über den ÖGB, der den Antrag über die Paritätische Kommission an die Lohnunterkommision stellt.

Grundsätze der Lohnpolitik

"Wesentliches Ziel der Lohnpolitik aus Sicht des ÖGB ist die Sicherung der Kaufkraft der Löhne und Gehälter, wobei die Lohnsteigerungen sich an der gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsentwicklung orientieren", sagt Helmut Tomasek. Das ist ein Ausdruck der solidarischen Lohnpolitik mit dem Ziel, auch für schwächere Gruppen eine gleichmäßige Verbesserung des Lebensstandards zu ermöglichen. Außer Frage steht dabei, dass in der Lohnpolitik autonom zwischen den Sozialpartnern entschieden werden muss.

Kollektivverträge bewegten 102 Milliarden Euro

Eines der besten Beispiele für eine gelebte Sozialpartnerschaft sind die jährlichen Kollektivvertrags-Verhandlungen. Allein im vergangenen Jahr wurden 494 Kollektivverträge neu ausverhandelt und damit eine Lohnsumme von rund 102 Milliarden Euro bewegt. (ew)

ÖGB/WKÖ, 31. Mai 2007 Nr. 356

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