Greenpeace warnt vor wirtschaftlichen Auswirkungen des Bier-Boykotts

Brauereien sollen sich an Boxmark und das Land Steiermark wenden

Wien/Graz (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt
die österreichischen Brauereien vor dem in Ungarn von einigen Organisationen gestarteten Boykott von österreichischem Bier. "Dieser Boykott ist in Ungarn absolut ernst gemeint und kann zu einem massiven Schaden für österreichische Brauereien führen", warnt Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster, "Bereits der französische Lebensmittelriese Danone ist vor einigen Jahren an einem Konsumentenboykott in Ungarn gescheitert." Greenpeace empfiehlt den heimischen Brauereien dringend, sich direkt an die steiermärkische Landesregierung und die Lederfabrik Boxmark in Feldbach zu wenden, um einen größeren Schaden für die heimische Bierwirtschaft abzuwenden. Greenpeace selbst unterstützt den Boykott nicht, zeigt jedoch großes Verständnis dafür. Schließlich hat Österreich zur Zeit der französischen Atomwaffentest in der 1990-Jahren genau das gleiche mit französischen Produkten gemacht.

Rückfragen & Kontakt:

Greenpeace CEE

Steffen Nichtenberger, Pressesprecher
Tel: +43 (0)664 612 67 03
steffen.nichtenberger@greenpeace.at

Herwig Schuster, Chemiker
Tel: +43 (0)664 431 92 14

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRP0002