Kräuter: Bartenstein, Klasnic und Paierl mussten zugeben - kein Gegengeschäft für Region Aichfeld-Murboden

Wien (SK) - Der steirische SPÖ-Fraktionsführer im Eurofighter-Untersuchungsausschuss Günther Kräuter zeigte sich nach den heutigen Aussagen von Wirtschaftsminister Bartenstein, der die Aussagen von Klasnic und Payerl im Ausschuss vor zwei Tagen bestätigte, betroffen. Es wird keine "Entschädigung" der Bevölkerung in der Region Aichfeld-Murboden für die Belastungen durch die dort vorgesehene Stationierung der Eurofighter geben. "Die Menschen in diesem Gebiet gehen vollkommen leer aus", so Kräuter. ****

"Kein einziges Gegengeschäft, kein einziger Arbeitsplatz, dafür Lärm, Schmutz und Gefahren wird der Bevölkerung dieser Region die Stationierung der Kampfflieger bescheren", kritisierte Kräuter. Das sei durch die Aussagen des Ministers heute einmal mehr sehr klar geworden. Auch die von Bartenstein selbst angeführten Gegengeschäfte mit der Firma Stahl-Judenburg gibt es laut Dokumenten, die dem U-Ausschuss vorliegen, nicht. (Schluss) js/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005