Keck: Dem Tierleid auf der Straße wird endlich ein Riegel vorgeschoben

Hartes Verhandeln hat sich gelohnt

Wien (SK) - "Höchst erfreut" zeigt sich der Linzer SPÖ-Nationalratsabgeordnete Dietmar Keck über die sehr positiven Kommentare zur Novelle des Tiertransportgesetzes, das gestern den Ministerrat passiert hat. Keck, der als Tierschutzsprecher seiner Fraktion die Gesetzesänderung massiv betrieben hatte, sieht sich damit auch in seiner Vorgangsweise bestätigt, "das Gesetz umfassend zu reformieren und nicht nur an einzelnen Schrauben zu drehen", wie es zu Beginn der Verhandlungen ausgesehen hatte. ****

Im Erstentwurf, den Keck als "überhaupt nicht tierschutzorientiert" bezeichnet, wollte die ÖVP lediglich EU-konforme Maßnahmen umsetzen, was z.B. im Falle der Tiertransporte eine Dauer von 8 bis 10 Stunden bedeutet hätte. Für den SPÖ-Politiker war es immer das Ziel, "den unzumutbaren Zuständen, denen die Tiere bei den Transporten ausgesetzt sind, ein Ende zu setzen". "Der massive Druck verschiedener Lobbys konnte mich und meine Fraktion niemals bremsen, hier eine eindeutige Verbesserung anzustreben", so Keck.

Dass die Novellierung dennoch in kurzer Zeit absolviert werden konnte, führt er auch auf die Neuregelung der tierschutzrelevanten Kompetenzen im Zuge der Regierungsverhandlungen zurück. "Die von der SPÖ ausverhandelte Kompetenzreform erweist sich als goldrichtig", so der Abgeordnete. "Heute gibt es eindeutige AnsprechpartnerInnen, und endlich kann sich niemand mehr hinter der Zuständigkeit von Dritten verstecken."

Dass so auch ein gewisser Druck gegenüber der zuständigen Ministerin aufgebaut werden konnte, verschweigt Keck nicht. Er bedankt sich in diesem Zusammenhang auch bei den zahlreichen Tierschutzorganisationen und tierschutzinteressierten Initiativen, die während der Verhandlungen nicht nur als Ratgeber, sondern auch als Unterstützer der SPÖ-Forderungen in Sachen Tierschutz aufgetreten sind.

"Was nunmehr am Tisch liegt", so Keck, "ist mehr als vorbildlich". Als Beispiele hebt er die Reduktion der Transportzeit von Schlachttieren auf 4,5 Stunden oder die formulierten Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuungsqualität bei Tiertransporten hervor. "Durch die künftig vorgeschriebene sachgerechte Schulung von Personen, die Tiertransporte durchführen, kommt es endlich zur Professionalisierung dieses Gewerbes. Das ist zum Vorteil der Tiere und wird zusätzlich Arbeitsplätze schaffen", so Keck abschließend. (Schluss) ps

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