FPÖ fordert "Integrationsklassen" in Volksschulen

Wien (OTS) - Für die Einführung von "Integrationsklassen" für Volksschulanfänger spricht sich die Wiener FPÖ aus. Klubobmann DDr. Eduard Schock und Bundesrätin Martina Mühlwerth stellten am Donnerstag in einem Pressegespräch die entsprechenden Vorschläge vor.

Parallel zur "Regelklasse" soll es jeweils eine "Integrationsklasse" geben, in der Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen dieses Defizit beheben, um danach am Regelunterricht teilnehmen zu können. Der Umstieg in die erste Schulstufe des Regelunterrichts sollte nach einem Jahr möglich sein, bei besonders begabten Kindern auch schon fließend während des Schuljahres.

Ein entsprechendes Modell gebe es bereits im niederösterreichischen Neunkirchen. Starten solle die Maßnahme mit dem Schuljahr 2007/08, nach sechs bis acht Wochen könne man die entsprechenden Einteilungen der Klassen treffen.

Migrantenfamilien, die die Angebote für "Sprachtickets" und Sprachkurse der Stadt Wien auf freiwilliger Basis nicht annehmen, könnten dadurch einen zusätzlichen Anreiz gewinnen, für die Kinder würden die Lebenschancen durch die bessere Ausbildung angehoben.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Tel.: 4000/81 747, Internet: www.fpoe-wien.at/ (Schluss) gab

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