Glawischnig: EM 2008 - Parlament für Fans öffnen, nicht schließen

Fußballfest nützen, um politische Kultur zu präsentieren

Wien (OTS) - Die Dritte Nationalratspräsidentin Eva Glawischnig
hat "Fußballferien" des Parlaments während der EM 2008 bereits eine klare Absage erteilt. Sie hält ein solches Vorgehen für das falsche Signal, die Bevölkerung würde nicht verstehen, wenn die Abgeordneten deshalb ihre Arbeit einstellten. "Vielmehr sollte man dieses Fußballfest als Chance sehen, Österreich und seine politische Kultur zu präsentieren", meint die Politikerin. "Das sind Fußballbegeisterte aus vielen Ländern, die Österreich bei dieser Gelegenheit besuchen. Das Parlament sollte sich in diesen drei Wochen noch stärker öffnen. Zeigen, dass man die Gäste herzlich empfängt." Glawischnig schlägt vor, Info-Stände vor dem Hohen Haus aufzubauen. Die Fans einzuladen, abseits des Sportereignisses einen Blick ins Haus der Österreicher und Österreicherinnen zu werfen. "Mich ärgert, dass von der Europameisterschaft und den zu erwartenden Fans immer voller Angst gesprochen wird. Jeder erwartet Hooligans. Das sind Besucher unseres Landes, unserer Hauptstadt. Sie sollten wie Freunde empfangen werden, und wir sollten uns offen und gastfreundlich zeigen", betont die Dritte Präsidentin.

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