Kalina zu schulfesten Stellen: Klares Wort Molterers gefordert

Verzögerungen stoßen auch innerhalb der ÖVP auf Unverständnis

Wien (SK) - Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina ist es "nicht nachvollziehbar", dass das Relikt "schulfeste Stellen" beibehalten werden soll. "Ich sehe mich hier in meiner Meinung vom überwiegenden Großteil der Bevölkerung bestätigt. Kaum jemand kann es als sinnvoll ansehen, dass die schulfesten Stellen entgegen allen Prinzipien einer modernen Schulverwaltung beibehalten werden sollen", so Kalina am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Hier wäre ein klares Wort des ÖVP-Chefs Molterer gefordert. Leider schafft es die ÖVP auch hier - wie offenbar in der gesamten Bildungspolitik -nicht, sich auf eine einheitliche Linie festzulegen." ****

So sei etwa der für die Land- und Forstwirtschaftlichen Schulen zuständige Minister Pröll klar anderer Meinung als etwa Reform-Blockierer Neugebauer. "In dem Entwurf des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaften, der in dem Punkt der schulfesten Stellen als Vorbild gedient hatte, war die Streichung der schulfesten Stellen vorgesehen." Auf Druck Neugebauers wurde der Entwurf zurückgezogen. Aber selbst hochrangige ÖVP-Schulpolitiker sind nicht auf der Seite Neugebauers. Vorarlbergs ÖVP-Landesschulrat Siegi Stemer zeigte sich verwundert darüber, dass die Dienstrechtsnovelle noch nicht abgesegnet werden konnte und nannte die schulfesten Stellen heute in den Vorarlberger Nachrichten "nicht mehr zeitgemäß". (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0004