Landeskliniken werden rauchfrei

Burgstaller: Ein Muss für einen gesundheitsfördernden Betrieb / Klares "Ja" der SALK zum Projekt

Salzburg (OTS) - Gerade für einen gesundheitsfördernden Betrieb sollte es ein Muss sein, eine möglichst rauchfreie innerbetriebliche Umgebung zu gewährleisten. "Rauchfreiheit" passe besonders gut zu den Salzburger Landeskliniken. Deren Auftrag ist es, Gesundheit und Genesung zu fördern, betonte Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Donnerstag, 31. Mai, in einem Informationsgespräch. Außerdem besteht aufgrund verschärfter gesetzlicher Bedingungen des Nichtraucherschutzes seit 2005 Handlungsbedarf. Am 31. Mai 1987 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Welt-Nichtrauchertag ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2007 heißt das Motto "Rauchfrei genießen" und steht für rauchfreie öffentliche Gebäude, insbesondere für die rauchfreie Gastronomie.

"Mein Auftrag an das Management der SALK, die Landeskrankenhäuser rauchfrei zu machen, ist die logische Fortsetzung der Landesgesundheitspolitik, denn eines der zehn Landesgesundheitsziele lautet Reduzierung von Lungenerkrankungen und Durchführung von Nichtraucher-Programmen", so Burgstaller weiter. "Wenn es um den Nichtraucherschutz geht, dann ist klar, dass wir nicht etwas von Gastronomiebetrieben verlangen können, was wir selber nicht
machen. Deshalb habe ich eine klare Botschaft: In den Landeskliniken soll Nichtrauchen zum Normalzustand werden, das Rauchen die Ausnahme werden. Wir müssen ein gutes Vorbild sein." Deshalb sei es positiv, dass auch so viele andere Krankenhäuser den Weg mitgehen wollen, sagte Burgstaller.

In den Salzburger Landeskliniken arbeiten ca. 4.900 Mitarbeiter/innen, jährlich werden etwa 94.000 stationäre Patienten und rund 650.000 ambulante Patienten behandelt (Stand 2006). "Als größte Gesundheitseinrichtung im Land Salzburg haben wir als SALK eine besondere gesellschaftliche Verantwortung", betonte die Medizinische Prokuristin der SALK und Projektleiterin des Projektes "Gemeinsam Rauchfrei", Dr. Christine Rühle.

Die Entwicklung des "Rauchfreien Krankenhauses" orientiert sich am Europäischen Netzwerk "Rauchfreies Krankenhaus" und erfolgt in drei Etappen. Von der SALK-Geschäftsführung gibt es ein klares "Ja" zum Projekt "SALK Gemeinsam Rauchfrei". Es werden dazu alle organisatorischen und haushaltsspezifischen Entscheidungen getroffen, um die Umsetzung zum rauchfreien Krankenhaus zu unterstützen und voranzutreiben. Die Konzeption und Umsetzung des Projektes wird ein demokratischer Prozess, bei dem die Mitarbeiter/innen, ob Raucher oder Nichtraucher, aktiv miteinbezogen werden.

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