Karas zum Weltnichtrauchertag: Rauchen verursacht 500.000 Todesfälle jährlich in der EU

Europaparlament erarbeitet Bericht zum Thema "Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene"

Wien, 31. Mai 2007 (ÖVP-PD) "Rauchen ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Krankheit mit immer mehr Todesfolgen", sagte heute der Vizepräsident der EVP-ED Fraktion und ÖVP-Fraktionsführer im Europäischen Parlament Mag. Othmar Karas anlässlich des Weltnichtrauchertages. Rauchen verursacht 500.000 Todesfälle jährlich in der EU. Allein in Österreich stirbt alle 40 Minuten ein Mensch an den Folgen des Rauchens, weltweit alle 11 Sekunden. Nach Schätzungen sind 25 % aller tödlichen Krebserkrankungen und 15 % aller Todesfälle in der EU auf den Tabakkonsum zurückzuführen. Jährlich sterben in der EU mehr als 79.000 Erwachsene am Passivrauchen, davon 7.000 durch Schädigungen am Arbeitsplatz, 72.000 in Privathaushalten. ****

Karas betonte, dass das Parlament derzeit einen Bericht zum Grünbuch "Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene" erarbeitet. Die Kommission verweist darin auf die Ergebnisse einer Untersuchung, wonach Initiativen für rauchfreie Zonen bei den Bürgern sehr willkommen sind: 86 % sind für ein Verbot am Arbeitsplatz, 84 % an anderen öffentlichen Orten, 77 % in Restaurants und 61 % würden rauchfreie Bars und Kneipen bevorzugen. "Die Politik hat daher Rückenwind für die notwendigen legistischen Maßnahmen und Sanktionen", betonte Karas.

Gleichzeitig forderte er, dass sich die Beratungen dazu am 8-Punkte-Programm der Initiative "Global Voices for a Smokefree
World" orientieren. Der Europaabgeordnete hat heute selbst diese Deklaration unterzeichnet, da ihm der Nichtraucherschutz ein Anliegen ist. "Als Vision sollten wir nicht nur ein rauchfreies Leben, sondern auch ein drogenfreies Europa im Auge behalten und konsequent verfolgen. Die notwendigen europaweiten Maßnahmen müssen aber bei der Bewusstseinsbildung über die Folgen des Rauchens beginnen", so Karas anlässlich des Weltnichtrauchertages.

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(othmar.karas@europarl.europa.eu)

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