Weinzinger und Hartwagner zu Temelin: Ungeheuerliche Provokation von Schwarzenberg

Völkerrechtsklage muss endlich eingebracht werden

Wien (OTS) - Heftige Kritik übten heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger und Landesparteiobmann-Stellvertreter, GR Christian Hartwagner, an der "ungeheuerlichen Provokation des tschechischen Außenministers Schwarzenberg." Nach Ansicht der beiden FPÖ-Politiker ist mit den Aussagen Schwarzenbergs "die Zeit der Diplomatie zu Ende. Die Geduld der Österreicher wurde ja bisher schon bis zur Schmerzgrenze von unserem nördlichen Nachbarn ausgereizt." Es sei eine Frechheit, dass er die Temelin-Gegner als "Spinner" bezeichnet, eine Entschuldigung wäre angebracht.

"Fakt ist, Herr Schwarzenberg, dass das südböhmische Atomkraftwerk Temelin eine Gefährdung für die Gesundheit und die Sicherheit unserer Bevölkerung darstellt. Wer das angesichts der mehr als 100 Pannen und der noch offenen Sicherheitsfragen nicht erkennen kann und will, betreibt eine gefährliche Vogel-Strauß-Politik, die wir in Österreich keinesfalls akzeptieren können und wollen", so Weinzinger und Hartwagner.

"Bundeskanzler Gusenbauer und Außenministerin Plassnik dürfen sich diese Provokation ersten Ranges nicht gefallen lassen. Es ist offensichtlich, dass die einzig verständliche Sprache punkto Temelin nur mehr das Einbringen der Völkerrechtsklage sein kann", forderten Weinzinger und Hartwagner abschließend.

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