Weltnichtrauchertag - SP-Kato: Nichtraucherschutz hat Priorität!

Aufforderung an Gesundheitsministerin, rasch Gesetzesentwurf für besseren Nichtraucherschutz im Nationalrat einzubringen

Wien (SPW-K) - "Einmal mehr beweisen auch die soeben veröffentlichten jüngsten Untersuchungen wie extrem gesundheitsschädigend das Rauchen ist. Umso notwendiger ist es, vor dem Gebrauch von Zigaretten und anderen nikotinhaltigen Suchtmitteln zu warnen und darüber intensiv aufzuklären", erklärte Donnerstag die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Sonja Kato in einer Stellungnahme gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertages. "Um Fortschritte gegen den Nikotingebrauch und vor allem für den Nichtraucherschutz umzusetzen, sind wesentlich wirksamere Gesetze als heute notwendig", betonte die Mandatarin.

Im Zigarettenrauch befinde sich eine Vielzahl von Schadstoffen, die verheerende Auswirkungen auf die meisten Organe der Menschen hätten. Nikotinsucht sei darüber hinaus ein Leiden, das den Volkswirtschaften, vor allem im Gesundheitsbereich, jährlich Milliarden Euro an Belastungen verursache, führte die Politikerin weiter aus. "Ziel sämtlicher Maßnahmen muss der höchstmögliche Schutz der NichtraucherInnen - auch hinsichtlich des so genannten "Passivrauchens" - sein. Daran darf kein Weg vorbeiführen", betonte Kato.

Die Gemeinderätin erinnerte daran, dass die Stadt Wien bereits vor vielen Jahren zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der NichtraucherInnen gesetzt hätte. So seien heute sowohl das Rathaus als auch die anderen Amtsgebäude der Stadt, vor allem aber die Gesundheitseinrichtungen im Wesentlichen "rauchfrei". Geraucht werden dürfe, wenn überhaupt, nur in speziell dafür vorgesehenen wenigen Räumlichkeiten. Absolutes Rauchverbot herrsche im Bereich der Wiener Linien, sowohl in sämtlichen Fahrbetriebsmitteln als auch in den U-Bahn-Stationen. Die Stadt unterstütze zudem, so Kato, auch ausgeprägt die Aufklärungsarbeit von Initiativen, die sich dem Kampf gegen den Nikotingebrauch verschrieben hätten, wie etwa die Österreichische Lungenunion und deren Großveranstaltung im Rathaus anlässlich des alljährlich stattfindenden "Asthma-Tages".

"Der Schutz der NichtraucherInnen muss ein gesamtgesellschaftliches Anliegen sein und auf allen Ebenen intensiv geführt werden. Vor allem den jungen Menschen muss noch einprägsamer vermittelt werden, dass der Zug an der Zigarette nicht cool ist und schon gar nichts mit einem besonderen Feeling zu tun hat, sondern nichts anderes als schwer gesundheitsschädigend ist", meinte die Politikerin weiter. Abschließend richtete Kato an Gesundheitsministerin Kdolsky die Aufforderung, den von ihr schon seit langem versprochenen Entwurf für ein bundesweites Gesetz zum besseren Schutz der NichtraucherInnen vor allem im Gastronomiebereich nicht mehr auf die lange Bank zu schieben, sondern endlich im Nationalrat einzubringen. "Diskutiert und evaluiert über freiwillige Beschränkungen ist bereits lange genug geworden, jetzt müssen endlich auch dort, wo die NichtraucherInnen besonders intensiv von den Auswirkungen des Nikotingebrauchs betroffen sind, Nägel mit Köpfen gemacht werden", schloss Kato. (Schluss)

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