Qualitätsfachbuch für Sozialarbeit in Österreich

Wien (OTS) - Erstmals gibt es in Österreich ein Fachbuch zu den Qualitätskriterien in der Sozialarbeit. Hintergrund ist die EntwicklungspartnerInnenschaft "Donau - Quality in Inclusion" die in den letzten zwei Jahren an Qualitätsstandards in Sozialarbeit und Sozialwirtschaft gearbeitet hat.

In der Publikation "Sozialer Sektor im Wandel. Zur Qualitätsdebatte und Beauftragung von Sozialer Arbeit" kommen über dreißig AutorInnen - PraktikerInnen, WissenschafterInnen und VertreterInnen beauftragender Stellen - zu Wort. Sie widmen sich den in "Donau" gestellten Fragen und beleuchten die historische Entwicklung sowie politisch-rechtliche Rahmenbedingungen der Sozialarbeit und Sozialwirtschaft. Weiters wird Grundsätzliches zur Praxis der Sozialarbeit und zur Qualitätsdiskussion überlegt. Schließlich runden philosophische und ethische Diskussionbeiträge das Fachbuch ab.

Diese Publikation ist ein Endprodukt der EntwicklungspartnerInnenschaft "Donau - Quality in Inclusion" die sich in den letzten Jahren mit der Entwicklung von Qualitätskriterien in der Sozialarbeit befasste. Sowohl MitarbeiterInnen als auch VertreterInnen der operativen und der strategischen Partner reüssieren in diesem Buch. Es soll nachhaltig die Arbeit von "Donau -Quality in Inclusion" der Fachöffentlichkeit präsentieren und für die Lehre aufbereiten. Es soll zu einer sozialen Zukunft in Österreich beitragen.
Ziel der EntwicklungspartnerInnenschaft "Donau" war Qualitätskriterien für den Bereich Sozialarbeit zu erarbeiten, um Grundlagen für Ausschreibungen nach dem Prinzip 'BestbieterInnen' zu erstellen. Dies passierte anhand einzelner Handlungsfelder. Weiters war die Bedeutung des Vergaberechts für soziale Organisationen Thema. Gesamtkoordination und finanzielle Verantwortung lagen bei der Fachhochschule St. Pölten. Mitgearbeitet haben außerdem die Fachhochschulen Wien und Oberösterreich.

Das Buch "Sozialer Sektor im Wandel. Zur Qualitätsdebatte und Beauftragung von Sozialer Arbeit" besteht aus vier Teilen. Der erste trägt den Titel "Politische und rechtliche Rahmenbedingungen". Themen sind etwa der Strukturwandel in der Sozialarbeit, die fortschreitende Ökonomisierung, die Handhabung der Auftragsvergabe in der EU und deren Bedeutung für die Österreichische Sozialarbeit sowie die Genderfrage in diesem Berufsfeld. Schließlich wird der vieldiskutierte Begriff Sozialwirtschaft definiert.

Im zweiten Teil des Fachbuchs werden grundsätzliche Überlegungen zur Qualitätsdiskussion angestellt. So finden sich hier Ehrfahrungen mit Qualitätsentwicklung bei der Arbeit mit Berliner Jugendlichen und Schlussfolgerungen daraus. Die Wandlung des Selbstbildes der Sozialarbeit in der Fachzeitschrift "SIÖ" - Sozialarbeit in Österreich - wird beobachtet und "Soziale Zahlen" beziehungsweise die Messbarkeit in der Sozialarbeit wird in Frage gestellt.

Der dritte Abschnitt der Publikation beschäftigt sich mit der Praxis der Sozialen Arbeit. Schließlich wirft der vierte und letzte Teil einen philosophisch ethischen Blick auf das Feld der Sozialarbeit sowie der Sozialwirtschaft.

Ziel des Fachbuchs ist die Arbeit der EntwicklungspartnerInnenschaft "Donau - Quality in Inclusion" nachhaltig der Fachöffentlichkeit zu präsentieren und für die Lehre aufzubereiten. "Sozialer Sektor im Wandel. Zur Qualitätsdebatte und Beauftragung von Sozialer Arbeit" wurde am 30. Mai im Parkhotel Schönbrunn präsentiert. Die Publikation ist neben einer großen Konferenz im Parlament, dass wichtigste Endprodukt von "Donau".

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Maga. Katharina Paulischin
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